Dürrlauingen Das Ufer des Dorfbachs in Mindelaltheim muss saniert werden, darin waren sich die Dürrlauinger Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung einig. Doch über das „wie“ entbrannte eine lebhafte Diskussion.
Zwar waren sich alle Räte einig, dass das unterspülte Ufer, das beim Betreten herunterbrechen könnte, baldmöglichst repariert werden müsse. Auch über die Notwendigkeit eines Stautrichters vor der Verrohrung am Hirtengässle bestand Einigkeit. Hier kommt es bei Starkregen immer wieder zu Überschwemmungen. Wenn der schnell fließende Bach anschwillt und Steine und Geäst mitreißt, wird auch schon mal die Straße überflutet. Doch auf welche Weise die Befestigung zu geschehen habe, stand zur Debatte.
Von Herbert Riehr wurde infrage gestellt, ob ein solches Bauwerk ohne Planung fachgerecht ausgeführt werden könnte. Dem stand die Meinung entgegen, eine Uferbefestigung mit Kosten von rund 9000 Euro müsse nicht mit teuren Planungskosten belastet werden, Fachfirmen wären durchaus in der Lage, eine solche Verbauung kompetent auszuführen. Bürgermeister Ilg erklärte sich bereit, einen Fachmann zur Begutachtung des Bauvorhabens hinzuzuziehen.
Befestigt werden soll das Ufer mit Steinen. Ilg hatte ein Angebot mit Kalksteinen (circa 8800 Euro) und alternativ mit Granit (circa 9700 Euro) eingeholt. Nachdem der Trend eindeutig zum haltbareren Granit ging, brachte Karin Pfeifer die Herkunft des Steins zur Sprache. Chinesischen Granit mit Tausenden Kilometern Transportwegen lehne sie ab. Allerdings, so die Mehrheit, sei dies auch eine Frage des Preises und die Gemeinde dem Gebot der Sparsamkeit verpflichtet. (adl)