Die Ichenhauser Waldbuam haben unter dem Dach des Kindergartens in der Annastraße eine neue Bleibe gefunden. Am Samstag kann man die Räume besichtigen


Ichenhausen „Wir waren wie Nomaden“ sagt Sonja Sellner vom Heimat- und Volkstrachtenverein D´ Waldbuam Ichenhausen. Sechs Quartiere hatte der vor 65 Jahren gegründete Verein bisher, jetzt hoffen die Trachtler, dass die siebte Station ihnen dauerhaft Heimat gibt. Am Samstag eröffnet der Heimat- und Volkstrachtenverein mit geladenen Gästen seine neue Bleibe unter dem Dach des Kindergartens Storchennest an der Annastraße, am Sonntag, 22. Januar, zeigen die Trachtler von 14 bis 17 Uhr ihr neues Vereinsheim allen Interessierten.
Die Freude ist groß über das neue Domizil im Dachboden über dem Kindergarten an der Annastraße, denn dort haben die Trachtler jetzt endlich einen Raum, der nicht nur für Proben reicht, sondern endlich auch groß genug ist, um andere Vereine oder Interessierte zum Volkstanz einzuladen. Plattlerkurse, Hoigarta, Jugendarbeit: Jetzt wird vieles realisierbar, was bisher in der beengten Unterkunft im Grünen Baum nicht möglich war. Dafür haben die Trachtler dann auch gerne fleißig zugepackt.
Besonders wichtig ist für die Tänzer der Boden im Tanzsaal. Eiche massiv wurde da verlegt, „da haben wir uns nicht lumpen lassen“, sagt Ernst Dirr und lacht, und der stellvertretende Vereinsvorsitzende Fritz Prünstner fügt hinzu: „Das gibt halt einen anderen Klang.“ Außerdem, so sagen die Trachtler, hält das Eichenholz eben auch den genagelten Schuhen der Plattler und den Absätzen der Damenschuhe besser stand. Denn eins hoffen die Mitglieder des Heimat- und Volkstrachtenvereins D´ Waldbuam ganz fest: dass sie nach vielen Umzügen jetzt für lange Zeit ein schönes Vereinsheim haben. Das Nomadentum ist beendet, jetzt wird getanzt.
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