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Stadtrat: Die ganze Straße im Blick

Stadtrat

Die ganze Straße im Blick

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    Schon im kommenden Jahr wird die Bushaltestelle bei der Markgrafen Realschule in Burgau wohl umgebaut.
    Schon im kommenden Jahr wird die Bushaltestelle bei der Markgrafen Realschule in Burgau wohl umgebaut.

    Burgau Eine Omnibus-Umsteigeanlage soll es also werden. Schon seit Jahren diskutiert die Stadt Burgau und der Landkreis Günzburg, wie die Bushaltestellen bei der Markgrafen Realschule auf einen verkehrssicheren Stand gebracht werden können. In der Sitzung am Dienstagabend ging es einen großen Schritt voran. Die Räte haben sich einstimmig für die teuerste Lösung entschieden, die Variante 4a. Diese wurde auch schon vom Bauausschuss favorisiert (wir berichteten). Die geschätzten Kosten liegen bei circa 155000 Euro, für die die Stadt Burgau allein aufkommen muss.

    Stadtbaumeister Werner Mihatsch stellte die Variante vor. Die Ominisbus-Umsteigeanlage soll auf der Schulseite abseits der Straße entstehen. Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen würden auf die Spitzstraße und Maria-Theresia-Straße ausgeweitet werden. Außerdem ist ein Radweg angedacht. Vom Staat gebe es dafür Fördermittel. Erst im kommenden Jahr, während der Ferien, könnte allerdings mit dem Bau begonnen werden, hieß es in der Sitzung.

    Wieder einmal wurde auch das Thema der Kostenteilung angesprochen. Jürgen Pauer (Freie Wähler): „Ohne den Schulbusverkehr hätten wir dort kein Problem. Der Landkreis sollte nicht nur Forderungen stellen, sondern auch Mittel rüberschieben.“ Wilhelm Frielinghaus entgegnete, dass seit 15 Jahren über das Sicherheitsproblem an der Realschule diskutiert werde. „Es ist rechtlich geklärt, wir sind alleine kostenpflichtig“, stellte er klar.

    Für den Bau braucht die Stadt allerdings mehr Platz. Das Grundstück gehört dem Landkreis. Herbert Blaschke (FDP/Freie Bürger) machte deutlich, dass er hier vom Landratsamt Entgegenkommen erwarte: „Das Grundstück vom Landkreis wird gebraucht und wird wohl keine Kosten verursachen, davon gehe ich jetzt einfach mal aus.“ Einstimmig sprachen sich die Stadträte dafür aus, die Planungsaufträge für eine Omnibus-Umsteigestelle zu vergeben und die gesamte Spitzstraße und Maria-Theresia-Straße in die Planungen aufzunehmen. Ebenso sollen darin verkehrsberuhigende Maßnahmen und der Fahrradverkehr berücksichtigt werden. Mit dem Landratsamt sollen die Organisation und der Grunderwerb geklärt werden. Sollte die Variante 4a keine Zustimmung finden, einigten sich die Räte darauf, dass die Variante 1a mit Busbuchten weiter verfolgt wird.

    Frielinghaus und Pauer sprachen noch ein anderes Problem an: Die Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholen, provozieren nach ihrer Sicht immer wieder gefährliche Situationen. „Das gehört ganz deutlich gesagt. Hier wird zum Teil durch unverantwortliches Verhalten der Eltern eine gefährliche Situation heraufbeschworen“, sagte Pauer. Ein Appell an die Eltern reiche nicht, meint Martin Brenner (CSU). Das Geld für den Umbau der Haltestelle sei für die Sicherheit der Kinder deshalb sehr gut angelegt. (eff)

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