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15. Juli 2011 00:09 Uhr

Stadtfest

Doppelte Feierfreude

In Ichenhausen wird heuer erstmals zwei Tage lang gefeiert Von Irmgard Lorenz

35 Jahre nach dem ersten Stadtfest will Ichenhausen mit Bürgern und Gästen erstmals zwei Tage lang feiern: am Wochenende 16. und 17. Juli.
Foto: Irmgard Lorenz

Ichenhausen Bisher hat das Fest immer nur einen Tag gedauert, heuer wollen die Ichenhauser ihr Stadtfest zum ersten Mal auf zwei Tage ausdehnen. Gefeiert wird wie gehabt in der Marktstraße, Heinrich-Sinz-Straße und im Rathaushof (dort gibt es allerdings nur am Samstag Bewirtung). Den Auftakt des Stadtfestes bildet wie gewohnt der Festzug mit der Eröffnung und dem Fassanstich am Samstag, 16. Juli, 10 Uhr. Der Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit einem katholischen Festgottesdienst auf der Hauptbühne bei der Kirche, spätestens um 16 Uhr soll das Fest beendet sein.

Die große Unbekannte ist momentan noch das Wetter: Passt es? Kommt, wie im vergangenen Jahr, so viel Regen, dass vorzeitig abgebrochen werden muss? Vor zwei Jahren war das Wetter so miserabel, dass das Stadtfest ausfallen musste. Falls auch heuer das Wetter nicht mitspielen sollte, wird das Fest abgesagt, einen Ausweichtermin gibt es nicht. Markus Brida jedoch ist trotzdem optimistisch. „Wir hoffen, dass wir schönes Wetter haben“, sagte er im Gespräch mit der Günzburger Zeitung und schwärmte von der Zusammenarbeit der Aktiven im Vorfeld des Festes. Diesen Zusammenhalt habe er „noch nie so stark erlebt wie in Ichenhausen“, sagte Brida, der vor knapp vier Jahren das Hotel Hirsch übernommen hat und beim Stadtfest die Besucher unter anderem mit Grillspezialitäten und Spanferkel bewirten will.

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Sein Kollege Heinrich Welscher vom Gasthaus Adler schräg gegenüber, der unter anderem Kutteln und Sulzen anbieten wird, ist wie Brida froh über die Ausweitung des Stadtfestes auf den Sonntag. „Die Wirte wollten das schon länger“, sagte er, „der zweite Tag ist interessant“, denn damit könnten auch ein paar Stunden schlechten Wetters überbrückt werden.

Brida und Welscher sind sich einig: Auf- und Abbau für ein solches Fest sind personal- und kostenintensiv, sodass es sich anbietet, das Ganze länger als nur einen Tag zu nutzen. Wobei, so Markus Brida, bei einem Stadtfest nicht das große Geld zu verdienen sei. Er stellte vielmehr das Engagement der Vereine und Gruppen in den Vordergrund und findet, dass ein solches Fest „Teil der Gemeinschaft ist“ und „zum Stadtleben gehört.“ Das war zum ersten Mal vor 35 Jahren so, als Ichenhausen den Abschluss des Ausbaus der Bundesstraße 16 gefeiert hat, einen Tag lang, auf Initiative des damaligen Stadtchefs und heutigen Altbürgermeisters Walfred Kuhn. Später übernahm die Wirtschaftsvereinigung die Organisation. Im vergangenen Jahr hat die Stadt selber die Organisation in die Hand genommen.

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