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Dürrlauingen setzt auf Alternativen

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Dürrlauingen setzt auf Alternativen

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    Prof. Karl-Heinz Eser und Bürgermeister Edgar Ilg (von links) halten den Vertrag in den Händen, in dem geklärt ist, dass drei kommunale Gebäude künftig vom Biomasseheizkraftwerk des Förderungswerks beheizt werden.
    Prof. Karl-Heinz Eser und Bürgermeister Edgar Ilg (von links) halten den Vertrag in den Händen, in dem geklärt ist, dass drei kommunale Gebäude künftig vom Biomasseheizkraftwerk des Förderungswerks beheizt werden. Foto: Foto: Effenberger

    Dürrlauingen Die Gemeinde Dürrlauingen heizt künftig mit erneuerbaren Energien – zumindest in drei kommunalen Gebäuden. Sie werden mit Fernwärme aus dem Biomasseheizkraftwerk des Förderungswerks St. Nikolaus beheizt. Am Montag unterschrieb Bürgermeister Edgar Ilg den Vertrag mit der katholischen Jugendfürsorge, dem Träger der Einrichtung.

    Turnhalle, Schule und Vereinsheim liegen in der Nähe des Biomasseheizkraftwerkes und können so ohne großen Aufwand an die Anlage angeschlossen werden. Im Frühjahr, wenn die Straße saniert wird, sollen auch die entsprechenden Rohre verlegt werden, berichtet Bürgermeister Ilg.

    160000 Kilowattstunden pro Jahr

    Als das Kraftwerk gebaut wurde, habe man „selbstverständlich auch bei der Gemeinde angeklopft“, sagt Prof. Karl-Heinz Eser, Gesamtleiter des Förderungswerks. Und die nahm das Angebot gerne an. Bürgermeister Ilg: „Wir wollen bewusst in andere Technologien investieren.“ Knapp 160000 Kilowattstunden ist der Jahresbedarf der drei Gebäude. Eser rechnet damit, dass sich die Gemeinde pro Jahr einen vierstelligen Betrag einsparen kann, indem sie von Ölheizung auf diese regenerative Wärme wechselt. „Und die Umwelt wird geschont“, ergänzt der Leiter des Förderungswerks.

    Für die Bürger rechne sich der Anschluss an das Biomasseheizkraftwerk allerdings nicht. Die technisch notwendigen Umbauten seien dafür zu teuer, sagt Ilg. Zunächst ist der Vertrag auf 15 Jahre befristet – er kann aber verlängert werden. (eff)

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