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Fest: Eine der Ältesten

Fest

Eine der Ältesten

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    Nach einem feierlichen Gottesdienst gedachten die Soldatenkameradschaft und ihre Gäste am Bühler Ehrenmal der gefallenen Kameraden.
    Nach einem feierlichen Gottesdienst gedachten die Soldatenkameradschaft und ihre Gäste am Bühler Ehrenmal der gefallenen Kameraden. Foto: Foto: Kuntze

    Bühl Genau 140 Jahre ist die Soldatenkameradschaft Bühl-Echlishausen alt geworden. Ein stolzes Alter für eine Kameradschaft, die gleich nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 gegründet wurde. In der Tat ist sie eine der ältesten Kameradschaften im Land. Und das wurde am Samstagabend in Bühl angemessen gefeiert.

    Nach einem Gottesdienst wurde am Ehrenmal bei der Kirche der gefallenen Kameraden mit Worten von Pater Joseph und Diakon Joachim Fuchs gedacht. Zudem gab es eine Segnung, eine Rede des Vorsitzenden Felix Schuster und drei Schuss Salut. Die Kapelle „Lyra“ aus Echlishausen intonierte das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ und das Deutschlandlied, ehe in den Saal der Traube marschiert wurde, um sich zunächst zu stärken und nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden die Grußworte von Politikern aus Gemeinde und Landkreis zu hören. Außerdem wurden 15 Kameraden geehrt, die bis zu 55 Jahre der Soldatenkameradschaft angehören.

    Für Völkerverständigung

    In seiner Ansprache erinnerte Felix Schuster auch daran, dass es im Juni 60 Jahre sind, dass die Kameradschaft nach dem 2. Weltkrieg wiedergegründet wurde. Die Kameradschaft stehe für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung, kümmere sich um die Betreuung ehemaliger Soldaten und den Erhalt der Ehrenmale. Außerdem unterstütze der Verein den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

    Nur noch 69 Mitglieder

    Hatte die Kameradschaft 1990 noch 140 Mitglieder, so sind es heute nur noch 69. Über die Hälfte der Mitglieder ist bereits über 65 Jahre alt. Das älteste Mitglied wird demnächst 90 und das jüngste Mitglied ist 34. Vorsitzender Schuster bedauerte, dass die heutige Jugend nicht mehr für die Ideale des Vereins zu begeistern sei. Hinzu komme, dass die Zahl der Soldaten erheblich reduziert und die Wehrpflicht abgeschafft wurde. Mit der Bayernhymne klang der Festabend aus.

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