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Malwettbewerb: Gesucht wird: der schönste Keramik-Elefant

Malwettbewerb

Gesucht wird: der schönste Keramik-Elefant

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    Mariangela Scozzari und Peter Fiedel (Service- und Dienstleistungs-Agentur Waldstetten) werben für ein Schulprojekt, das durch den Verkauf von Keramikfiguren Geld für die Kartei der Not erwirtschaften soll.
    Mariangela Scozzari und Peter Fiedel (Service- und Dienstleistungs-Agentur Waldstetten) werben für ein Schulprojekt, das durch den Verkauf von Keramikfiguren Geld für die Kartei der Not erwirtschaften soll. Foto: Bernhard Weizenegger

    Landkreis Die Service- und Dienstleistungs-Agentur (SDA) mit Sitz in Waldstetten startet ab nächster Woche einen Schülerwettbewerb. In mehreren Schulen im Raum Günzburg können sich Klassen für die Aktion „Keramik-Malwettbewerb“ bewerben. Die Schülerinnen und Schüler sollen Figuren, die sie kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, künstlerisch bemalen. Anschließend werden die Kunstwerke verkauft oder versteigert. Der Erlös geht an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. Hauptsponsor ist die Sparkasse Günzburg-Krumbach. Die teilnehmenden Klassen können attraktive Preise gewinnen.

    Die Agenturinhaber arbeiten seit nunmehr fast 20 Jahren in den Bereichen Marketing, Messeveranstaltungen und Sportsponsoring. Sie vermitteln internationale Fachkräfte, organisieren Events und arbeiten mit dem Goethe-Institut zusammen. Vor einem halben Jahr haben sie ihre Sport-Event-Agentur neu gegründet. Einmal im Jahr möchten Peter Fiedel und Mariangela Scozzari etwas Soziales tun – „weil wir familiär betroffen sind und es viele Leute gibt, denen es schlecht geht“, sagt Fiedel. Sie wollen ein Projekt im Landkreis durchführen, das in Nordrhein-Westfalen schon einmal sehr erfolgreich gelaufen ist: das Bemalen von Keramikfiguren. „Damals sind kleine Kunstwerke entstanden. Prachtstücke waren die großen, ehemals weißen Elefanten“, berichtet Fiedel. Nächste Woche wollen er und seine Mitstreiterin auf sechs Gymnasien und Realschule im Raum Günzburg zugehen und ihnen den Wettbewerb vorstellen. „Jede Schule soll dann einen großen Keramikelefanten sowie vier bis fünf kleinere Figuren bekommen“, kündigt Fiedel an.

    Die Schulen entscheiden dann, welche Klassen an dem Wettbewerb teilnehmen. Anschließend beginnen die Schülerinnen und Schüler damit, die Keramikfiguren mit Acrylfarben zu gestalten. „Das kann sehr individuell geschehen. Da jedoch gerade die großen Elefanten eine bestimmte Wertigkeit erhalten sollen, setzen wir darauf, dass die Klassen Motive bekannter Künstler verwenden, zum Beispiel von Hundertwasser, Miro, Chagall oder Kandinsky“, erläutert der Organisator. Die SDA werde dazu Vorlagen liefern.

    Auf diese Weise würden voraussichtlich bis zu den Sommerferien hochwertige Unikate geschaffen, ist sich der Initiator sicher, „kunstvoll und individuell gestaltete Keramikfiguren in limitierter Auflage“, ergänzt er. Diese werden anschließend in der Hauptstelle der Sparkasse Günzburg-Krumbach in Vitrinen ausgestellt und verkauft. Das Geldinstitut richtet ein eigenes Konto ein. „Bei den Keramikfiguren handelt es sich um hochwertige Ware, die in Leipzig gegossen wurde. Wir haben auch noch ein paar Pferde, Fohlen und Elche, die wir in den Verkauf geben wollen“, sagt Fiedel.

    Am eigentlichen Wettbewerb nehmen aber ausschließlich die „großen“ Elefanten teil. Sie messen jeweils etwa 50 auf 60 Zentimeter. Dabei können die teilnehmenden Klassen attraktive Preise gewinnen. Der Veranstalter wird die fertigen Figuren einsammeln und einer Jury zur Bewertung vorstellen. Die Elefanten werden am Ende des Jahres im Rahmen einer Auktion versteigert. Der Gesamterlös fließt an die Kartei der Not.

    Fiedel ist überzeugt, dass auf diese Weise mehrere Tausend Euro zusammenkommen. Er und Mariangela Scozzari freuen sich schon jetzt auf die Ergebnisse der Umsetzung des sozialen Projekts.

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