Günzburg Steigtechnik aus Günzburg ist auch in der Wüste gefragtes Arbeitsgerät. Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, führte jetzt Abschlussverhandlungen über einen Großauftrag für die Fluggesellschaft Emirates Airlines mit Sitz in Dubai in Millionenhöhe.
Khizar Edroos, Präsident und Inhaber der Firma Excel Industry, dem Partner der Günzburger Steigtechnik in den Emiraten und Mittleren Osten, wurde in Günzburg zu Vertragsverhandlungen über große Steigtechnikanlagen empfangen. Seine Firma ist offiziell gelisteter Ground Support Equipment Supplier bei Emirates und damit auch zuständig für die Beschaffung von Dockanlagen und sonstigen Zugangslösungen.
Neben den Gesprächen wollte sich der Unternehmer mit seinen Fachleuten ein Bild vom Steigtechnikspezialisten im Donauried machen, die Infrastruktur und die Stadt kennenlernen. „Bei einem Auftrag dieser Größenordnung muss alles passen: die Produktion und Qualität, aber auch das Unternehmensumfeld, um das Vertrauen der Kunden in die Lieferfähigkeit und Kompetenz zu gewinnen. Der Auftraggeber will hier keine Kompromisse eingehen und hat sehr hohe Anforderungen“, erläutert Munk.
Die Günzburger Steigtechnik ist seit mehreren Jahren im Wüstenstaat erfolgreich und hat sich einen Namen in puncto Sicherheit, Qualität und Liefertreue gemacht. Aus dieser Reputation entstand der Kontakt für das Großprojekt, das nun kurz vor Vertragsabschluss ist. Laut Insidern und den Verhandlungsführern der Günzburger Steigtechnik ist die Chance hoch, dass auch bei dieser umfangreichen Dockanlage für die Wartung der Emirates Flotte auf technisches Know-how und Qualität „Made in Germany“ gesetzt wird.
Oberbürgermeister Gerhard Jauernig empfing die Delegation der Günzburger Steigtechnik und Excel Industry – des Familienunternehmens, das an seinem Hauptsitz Dubai mit etwa 1200 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 150 Millionen Euro erwirtschaftet, im Münzkabinett des Rathauses. Jauernig freut sich über den anstehenden Millionenauftrag. Er sichere und baue doch die Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze des Standorts aus und trage den Namen „Günzburg“ in die Welt, so der OB.
Sichtlich beeindruckt
Khizar Edroos war vom Unternehmen wie auch vom Rahmenprogramm und Empfang beim Rathauschef sichtlich beeindruckt. Er quittierte der Günzburger Steigtechnik nach Ende der Konferenz seine Note „eins“ für die Bereiche Produktion, Konstruktion, Unternehmensführung und Finanzsituation. Das Team um Geschäftsführer Ferdinand Munk erwartet nun gespannt die finale Entscheidung des Auftraggebers und freut sich auf die Herausforderung.
„Im Nahen Osten zeichnet sich prinzipiell der gleiche Trend ab wie in Europa: Komplexe und ausgeklügelte Steigtechniklösungen werden aufgrund der steigenden Anforderungen an Arbeitssicherheit und -effizienz immer gefragter“, resümiert Ferdinand Munk. (pm)