Gundremmingen Im September 2011 wurde der „Wächter“ in Gundremmingen aufgestellt. Nun kann man die Statue auch in der Nacht sehen. Denn der Gundremminger Gemeinderat ergänzte die Bronzeskulptur des Künstlers Sandor Kecskemeti mit einer neuartigen Beleuchtung.
Die Vorführung der Augsburger Firma Korona Leuchten überzeugte die breite Mehrheit des Gemeinderats. Die Abstimmung fiel am Dienstagabend mit zehn zu drei Stimmen für diese Art der Beleuchtung aus. Ganz billig ist die Anschaffung nicht – sie kostet 6635 Euro und schließt Entwicklungsaufwand, Tests, Fahrt, Material und Montage an die Straßenbeleuchtung ein.
Geschäftsführer Stephan Meyer und Mitarbeiterin Andrea Watzl erläuterten die Anlage: Mit ihren wenige Zentimeter über dem Terrain aufgebauten Spiegeln erreiche die Anlage einen Wirkungsgrad von 75 Prozent des Lichtes der LED Lampen.
Unterschiedliche Weißtöne
Auch sehr gute Straßenleuchten bringen nach Angaben des Geschäftsführers und seiner Mitarbeiterin nur maximal 50 Prozent. Im Einzelnen handelt es sich um zwei LED-Leuchtengruppen mit jeweils drei Spiegeln in unterschiedlichen Weißtönen, die das Kunstwerk punktuell anstrahlen. Stephan Meyer geht von einer Lichtausbeute aus, die gleichzusetzen sei mit einer 60-Watt-Birne. Die Firma zeigte am Dienstag auch die Ausleuchtung des benachbarten Torturms und warb für mehr Licht beim „Guten Hirten“ und die Anstrahlung des Kirchturms von St. Martin. Vorerst wird aber nur der „Wächter“ ins rechte Licht gerückt. Er freue sich von ganzem Herzen über diese Aufwertung des zentralen Platzes (Rathaus), sagte der Bürgermeister, „damit gewinnt auch unsere Gemeinde als moderne, der Kunst sehr aufgeschlossene Ortschaft“.
Gespräche mit der Kirchenverwaltung
Zehn Ratsmitglieder teilten diese Sicht, sie hießen den Auftrag für gut. Gespräche der Augsburger Firma mit der Kirchenverwaltung werden ausleuchten, ob es zu Anschlussaufträgen kommt.