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Nahverkehr: Jettingen will den Flexibus bis nach Burgau

Nahverkehr

Jettingen will den Flexibus bis nach Burgau

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    Jettingen will den Flexibus bis nach Burgau
    Jettingen will den Flexibus bis nach Burgau

    Der Markt Jettingen-Scheppach wird sich an der Einführung des Flexibusses im Rahmen eines Pilotprojektes beteiligen. Kritisch angemerkt wurden von einigen Marktgemeinderäten die hohen Kosten nach der Projektphase und die Einschränkung der Fahrten auf das Gemeindegebiet von Jettingen und Burtenbach ohne Anbindung an Freizeitmagnete in Burgau, wie Eisstadion oder Freibad. Es gab drei Gegenstimmen.

    Für die Testphase wird der Landkreis Günzburg, erläuterte Bürgermeister Hans Reichhart, in sechs Bezirke aufgeteilt, einer davon decke sich mit den Märkten Jettingen-Scheppach und Burtenbach. Die Bürger können sich nur innerhalb ihres Gebietes mit dem Flexibus bewegen.

    Bürgermeister Reichhart bezeichnete die Kosten für die dreijährige Projektphase als kalkulierbar. Nicht so positiv fiel die Bewertung von Marktgemeinderat Leonhard Krumm aus. Ihm werde Angst, wenn nach der Projektphase durch Wegfall des staatlichen Zuschusses rund 100000 Euro Unkosten auf die Kommunen zukommen. Er zweifelt, ob dies zu verantworten sei, da es um den öffentlichen Nahverkehr im Markt im Großen und Ganzen gut bestellt sei. Vor allem müsse gewährleistet werden, forderte er, dass die Jugend mit dem Flexibus das Eisstadion und das Freibad in Burgau erreichen könne. Und für ältere Menschen, ergänzte Paul Heinle, sei die Anbindung an die Fachärzte in Burgau wichtig.

    Auch Marktrat Dr. Hans Reichhart war der Meinung, dass versucht werden müsse, eine Anbindung an Burgau herzustellen. Angesichts der Vorteile stand bei ihm jedoch die Zustimmung zum Flexibus nicht zur Diskussion.

    Bürgermeister Reichhart versprach wegen der Anbindung an Burgau Gespräche zu führen.

    Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der Günzburger Zeitung.

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