Günzburg Am 8. September 1999 gab es lange Gesichter in Tokio. Damals verloren die Japaner das Rennen um die Ansiedlung des vierten Legoland-Parks weltweit. Nach Billund, Windsor und Kalifornien bekam Günzburg den Zuschlag für den Bau. Zehn Jahre nach der Eröffnung am 17. Mai 2002 könnte es nun aber doch noch klappen für Tokio. „Es sind weitere Legoland-Parks weltweit geplant, und auch Tokio ist wieder im Rennen“, so Hans Aksel Pedersen, der Geschäftsführer des Günzburger Freizeitparks, gestern bei der Pressekonferenz zum Legoland-Geburtstag. Die Eröffnung des nächsten Parks findet ebenfalls in Asien statt: Am 15. September öffnet Legoland Malaysia.
Dazu passte das asiatische Flair dieser Saison – denn nach dem Fahrgeschäft „Flying Ninjago“ wurde gestern auch der Ninjago-Miniland-Bereich im Asia-Stil eröffnet, und im Sommer ist wieder der chinesische Nationalzirkus zu Gast.
2121 Tage Parköffnung, drei Hochzeitspaare
In Saison Nummer elf hat der Freizeitpark allen Grund zum Feiern – die Besucherzahlen sind gestiegen, die Zahl der Übernachtungen auch. Und Legoland als Ferien-Resort möchte weiter wachsen, das betonte Pedersen erneut vor Journalisten. Es gab aber auch Anlass zum Rückblick auf zehn Jahre, in denen der Park insgesamt 2121 Tage geöffnet hatte.
Prominente Gäste, neue Themenbereiche und Attraktionen und stetige Erweiterungen – ein Film zeigte, was sich seit der Eröffnung im Jahr 2002 alles getan hat. Auch hinter den Kulissen des Freizeitparks passierte so einiges: „Drei Paare haben sich im Legoland nicht nur gefunden, sie haben sich auch hier das Ja-Wort gegeben“, verriet Moderator Malte Arkona.
Stilecht eröffneten Schülerinnen und Schüler der Uhland-Realschule aus Aalen dann den neuen Miniland-Bereich mit asiatischem Tanz und Akrobatik. Ihre Schule arbeitet derzeit fieberhaft an einem eigenen Lego-Projekt: Bis zum Sommer soll gemeinsam mit den Legoland-Modellbauern ein Modell ihrer Schulgebäude aus unzähligen Steinchen fertig gebaut werden. "Bayern
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