Bubesheim „Wir haben auch 2012 einiges zu tun und zu diskutieren, wie bisher konstruktiv und sachlich.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Walter Sauter (FW) die erste Sitzung des Bubesheimer Gemeinderats im neuen Jahr.
Flächennutzungsplan. Die allererste Entscheidung betraf die 6. Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan auf der Konversionsfläche des Leipheimer Fliegerhorsts. Das langwierige Verfahren, das sogar in den Bürgerentscheid gegen das geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) eingebunden war, fand damit jetzt seinen Abschluss. Die Räte fassten den Feststellungsbeschluss einstimmig. Sauter wies nochmals darauf hin: „Nach wie vor enthält diese 6. Änderung kein GuD!“
Spielmobil. Ebenfalls einstimmig wurde entschieden, in den Sommerferien das Spielmobil des Landkreises nach Bubesheim zu holen. 740 Euro wird das Spielmobil für eine Woche, jeweils nachmittags kosten.
Wartungsverträge. In nicht öffentlicher Sitzung beschloss der Gemeinderat im Bürgerhaus Wartungsverträge für die Abzugsanlage in der Küche (210 Euro pro Jahr) und für die Türfeststeller (125 Euro pro Jahr) abzuschließen.
Alarm-Faxgerät. Weiter bekommt die Feuerwehr ein sogenanntes Alarm-Faxgerät (60 Euro) für die neu organisierte Alarmierung über die Integrierte Leitstelle in Krumbach.
Dorfchroniken. 100 Dorfchroniken werden aus dem Bestand der Druckerei gekauft.
Urnenstelen. Um sieben Quader erweitert wird die Urnenstelen-Anlage auf dem Friedhof.
Spielplatz. Knapp 6000 Euro investierte die Gemeinde bisher in die Instandsetzung des Spielplatzes im Neubaugebiet „Untere Lache“.
Leitungen. Mit dem vielsagenden Wort „Probleme“ umschrieb Bürgermeister Sauter den derzeitigen Anschluss an das schnellere Internet. Um die Zuschüsse nicht zu gefährden, müsse der Termin 31. März eingehalten werden, räumte Sauter ein und versprach: „Wir sind dran.“ Die Gemeinderäte Georg Zeiser (UBL) und Hermann Ritter (FW) plädierten dafür bei der Telekom „Druck aufzubauen“, um für die vielen Telekom-Kunden in Bubesheim möglichst schnell einen Durchleitungsvertrag zu bekommen. Das Glasfaserkabel legt die Firma LEW-Telnet.
Keine Ausleihe. Abgelehnt wurde der Bürgerwunsch, Tische und Stühle des Bürgerhauses für private Feiern auszuleihen, der von Dritter Bürgermeisterin Hedwig Edelmann (FW) vorgebracht wurde.