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26. Januar 2012 10:56 Uhr

Feuerwehralarmierung

Momentan läuft wieder alles

Die Störquelle ist aber noch nicht gefunden. Vorübergehend werden die Floriansjünger im Notfall über Piepser des Roten Kreuzes verständigt Von Georg Schalk

Die gute Nachricht: Aktuell gibt es bei der Alarmierung der Feuerwehren im Raum Günzburg keine Probleme. „Es läuft alles“, sagt Roman Gepperth, Fachbereichsleiter öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt. Die schlechte: Die Störquelle, die die Funkverbindung zwischen der Integrierten Leitstelle und dem Funkrelais Günzburg beeinträchtigt, ist noch nicht gefunden. „Es ist ein Störer da. Und den werden wir so lange akribisch suchen, bis wir ihn haben“, verspricht Gepperth.

Am Montag vergangener Woche eine Störung des Gleichwellenfunks im Bereich Günzburg festgestellt. Durch diese Störung kann es vorkommen, dass die Feuerwehralarmierung von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller (ILS) in Krumbach über das Günzburger Funkrelais nicht ordnungsgemäß weitergeleitet wird.

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Die Alarmierung wurde seither in einem 24-Stunden-Notfall-Schichtbetrieb durch die ehemalige Nachalarmierungsstelle Günzburg im Feuerwehrhaus der Kreisstadt abgesichert. Ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Günzburg und Burgau besetzten rund um die Uhr die Wache.

Nach Angaben des Landratsamtes hat die Bundesnetzagentur inzwischen zwei Kontrollmessungen durchgeführt. „Bei der ersten Messung konnte eine vermeintliche Störquelle ausgemacht werden“, so Gepperth. Die Messung erfolgte bei gefrorenem und trockenem Wetter. Bei der zweiten Messung wurden keine Störsignale festgestellt. „Dies kann an der feuchten Witterung am Tag der Messung liegen.“ Der Amtsleiter schließt nicht aus, dass es in den nächsten Tagen wieder zu einer Störung kommt. Es soll nämlich trockener und sonniger werden.

Inzwischen wurde der Dauerschichtbetrieb im Gerätehaus vorübergehend aufgelöst. Stattdessen sollen Günzburger Feuerwehrleute im Notfall nun über Meldeempfänger des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) alarmiert werden, deren Funkverbindung offensichtlich funktioniert. Die Floriansjünger eilen dann in die Günzburger Feuerwache und lösen händisch die Sirene der zu alarmierenden Feuerwehr aus.

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