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Kommunikation: Neues Zeitalter der Datenübertragung

Kommunikation

Neues Zeitalter der Datenübertragung

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    Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW Telnet (von links), Bürgermeister Walter Sauter und Elmar Koch, Account Manager bei M-Net, freuen sich über den gelungenen Abschluss des Breitbandnetz-Projekts.
    Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW Telnet (von links), Bürgermeister Walter Sauter und Elmar Koch, Account Manager bei M-Net, freuen sich über den gelungenen Abschluss des Breitbandnetz-Projekts. Foto: Kraus

    Bubesheim „Einen Schritt in die Moderne“ nannte es Bubesheims Bürgermeister Walter Sauter, „ein neues Zeitalter der Datenübertragung“ hieß es bei Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW Telnet. Und als „Quantensprung gerade für eine ländliche Region“ bezeichnete Wolfgang Wölfle von der Firma M-Net den Schritt. Alle drei sprachen von der Inbetriebnahme des neuen Breitbandnetzes in Bubesheim, das eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 000 Kilobits pro Sekunde ermöglicht.

    Dank der großzügigen Förderung durch den Freistaat Bayern, so Bürgermeister Sauter, und der sehr zeitnahen und termingerechten Ausführung durch die beauftragten Firmen LEW Telnet und M-Net kämen die Bubesheimer Bürger und Firmen in den Genuss eines schnelleren Internets. Allerdings sei es nun Sache des Einzelnen, die Angebote des Telefon- und Internetanbieters M-Net zu nutzen. „M-Net bietet eine Doppelflatrate an für Telefon ins deutsche Festnetz und Internet“, erläuterte Firmenvertreter Wölfle und kündigte eine Wurfsendung an. Partner vor Ort sei die Firma HSV Computer in Günzburg.

    Vorliegende Aufträge von Kunden, die an das schnelle Internet angeschlossen werden möchten, werden sukzessive abgearbeitet. Etwa 550 Privathaushalte und 60 Gewerbetreibende profitieren ab sofort von dem dreieinhalb Kilometer langen Glasfaserkabel, das die Firma LEW Telnet vom Umspannwerk Denzingen durch Wasserburg und entlang des Radweges bis zu den Verteilerkästen der Telekom in Bubesheim gelegt hat. „Bubesheim ist das 28. Breitbandprojekt in Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Teilen Oberbayerns, das wir umgesetzt haben“, freut sich Johannes Stepperger, Geschäftsführer von LEW Telnet, über die Fertigstellung. Gemäß den Fördervorgaben werde auch anderen Internetanbietern bei Bedarf ein diskriminierungsfreier Zugang in das VDSL-Netz ermöglicht werden.

    Der Anschluss an die Datenautobahn ist für die A-8-Gemeinde damit unter Dach und Fach. Bei der Auftragsvergabe im Januar 2011 war von Kosten in Höhe von 115000 Euro die Rede, von denen die Gemeinde nur 34500 Euro bezahlt. Den großen Rest finanziert der Freistaat. (sawa)

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