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Abschlussfeier: Noch schöner und lebendiger

Abschlussfeier

Noch schöner und lebendiger

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    In neuem Glanz erstrahlt der Hauptaltar der barocken Kirche.
    In neuem Glanz erstrahlt der Hauptaltar der barocken Kirche.

    Kötz Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Weihbischof Anton Losinger, wurde die Sanierung der barocken Pfarrkirche St. Nikolaus in Kleinkötz abgeschlossen. „Wir haben es empfangen, wir geben es noch schöner und lebendiger weiter“, sagte Ortspfarrer Pater Abraham bei der Begrüßung der vielen Gäste und Kirchenmitglieder. Zu verdanken ist die gelungene Innen- und Außenrestauration einer mutigen Kirchenverwaltung, vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern, dem Förderverein mit zahlreichen Spendern sowie Ehrenbürger Kurt Kober mit seiner Frau Else.

    Es war ein Freudentag für die Pfarrgemeinde. Unter den Klängen des Kötzer Blasorchesters wurde der Augsburger Weihbischof Losinger in die in neuem Glanz leuchtende Pfarrkirche geleitet. Festliche Klänge der neu gestimmten und überholten Orgel füllten den strahlenden Kirchenraum. Der Kötzer Kirchenchor gab mit einer lateinischen Messe dem original barocken Ambiente das akustische Pendant. Das Kirchenvolk drückte seine Freude im Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ aus. Losinger freute sich über diese Aufbruchsstimmung und gab in seiner Festpredigt der Hoffnung Ausdruck, dass das prachtvolle Gotteshaus den Menschen auf der Suche nach Gott Sinn und Orientierung gebe.

    Fakten und Zahlen zu der Kirchenrenovierung stellte nach dem Gottesdienst Kirchenpfleger Alois Gast vor. 2005 beschlossen die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat unter Vorsitz von Fridolin Waschhauser für etwa 400000 Euro die Außenrenovierung. Dafür kamen von der Bischöflichen Finanzkammer 60 Prozent und von der Gemeinde zehn Prozent Zuschuss. Da die Kirche die verbleibenden 120000 Euro nicht besaß, wurde ein Förderverein gegründet. Vorstände wurden Josef Schmalberger und Edgar Geiger. Für die Schirmherrschaft konnten Else und Kurt Kober gewonnen werden.

    Da sich der Bauzustand des Fundaments als wesentlich besser als erwartet herausstellte, zudem der Förderverein erfreulich viel Geld gesammelt hatte und sich eine große Menge von freiwilligen Helfern einbrachte, konnten die Kosten enorm gesenkt werden. So blieb Geld übrig für die Erneuerung des Pflasters außerhalb der Kirche, das Anlegen eines behindertengerechten Aufgangs und einer neuen Außentreppe.

    Weil alles so gut geklappt hatte und alle nach wie vor hoch motiviert waren, beschloss man, die Kirche auch innen zu renovieren. Dafür wurden 200000 Euro veranschlagt, 150000 Euro müssen von der Pfarrei geschultert werden. Insgesamt kommt die Außen- und Innenrenovierung auf 550000 Euro.

    Eine Erfolgsgeschichte mit vielen Mitwirkenden

    Diese Erfolgsgeschichte war für Anton Gast Anlass zum Dank an die Architekten Sigmar Schumacher und Martin Wiedemann, die freiwilligen Arbeitskräfte, den Förderverein und die Spender, den Pfarrgemeinderat, Pater Abraham, der sich als guter Hirte immer vor seine Herde gestellt habe, und besonders an Else und Kurt Kober als Schirmherrin und Schirmherrn. Ohne diese, hob Gast hervor, wäre eine Renovierung in dieser Qualität nicht möglich gewesen.

    Else und Kurt Kober waren nach den Worten des Kirchenpflegers nicht nur die mit Abstand größten Spender, sie besuchten auch die Arbeitssitzungen und trugen wichtige Entscheidungen mit. „Wir wurden vor viele Herausforderungen gestellt und haben diese gerne angenommen“, bekannte Kurt Kober in seiner Dankesrede. Er erinnerte an viele lebhafte Diskussionen bei manchmal sehr unterschiedlichen Meinungen, aber immer habe man eine gemeinsame Lösung gefunden.

    Als Beispiel für fleißigen ehrenamtlichen Einsatz nannte er Edgar Geiger, der 500 Meter Kabel verlegt habe, um die Kirche mit der modernsten Technik zu versorgen und sie nachts zu beleuchten. Landrat Hubert Hafner würdigte die großartige Gemeinschaftsleistung und stellte einen Zuschuss des Landkreises in Aussicht. (neu)

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