600 Schüler erleben im Beruflichen Schulzentrum Christian Bischoff, den „langen Kerl aus dem Basketball-Profisport“. Sein Markenzeichen: ein rotes Stirnband


Von Sandra Kraus
Günzburg Botschaften der ganz besonderen Art richtete Motivationstrainer Christian Bischoff an etwa 600 Berufsschüler des Beruflichen Schulzentrums Günzburg. „Der lange Kerl aus dem Basketball-Profisport bereitet euch zwei ganz besondere Schulstunden“, versprach Schulleiter Wolfgang Kiesecker in der zweimal mit Schülern aus Günzburg und Krumbach voll besetzten Sporthalle nicht zu viel. Und Christian Bischoff rüttelte die jungen Erwachsenen gleich wach: „Deine eigene Einstellung ist der entscheidende Faktor wie sich dein Leben entwickelt, nicht die Eltern, die Ausbildungsstätte, die Schule. Deine Einstellung ist, was du denkst, sagst, tust und wie du reagierst!“
Er bewies, dass man Dinge, die Spaß machen, am schnellsten lernt. Knallhart dann wieder die Botschaft: „Setz dir in deinem Leben Ziele und arbeite täglich 20 bis 30 Minuten daran.“ Denn Selbsterkenntnis ist nicht wie im Sprichwort der beste Weg zur Besserung, sondern sogar der einzige.
Bischoff weiß, wovon er spricht: „Mit 19 war meine Karriere als Profisportler fertig.“ Der Rücken machte nicht mehr mit. Eine tiefe Depression folgte. Bischoff rappelte sich auf, war mit 25 jüngster Basketball-Bundesliga-Cheftrainer und mit 26 wieder gefeuert. „Ein gnadenloses Auf und Ab.“ Doch „Rückschläge machen einen erfolgreich“ und „jede Schwäche hat auf der Rückseite ihre Stärke“, machte Bischoff seinem Publikum, das ihm an den Lippen hing, Mut.
Mehr dazu lesen Sie in der Günzburger Zeitung.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren