Regionalplan war Thema in der Sitzung. Gebiet soll verkleinert werden
Bibertal Die Bibertaler Gemeinderatsmitglieder haben sich in ihrer Sitzung am Dienstagabend unter anderem mit Bauanträgen und einem Briefkastenstandort beschäftigt. Auch die Windkraft stand auf der Tagesordnung.
Windkraft in Bibertal: In der Fortschreibung des Regionalplans Donau-Iller zur Windenergie vom Oktober 2011 ist im Gemeindebereich keine Vorrangfläche ausgewiesen. Allerdings grenzen solche Flächen nahe an: im Südwesten „NU 01“ rund 1,7 Kilometer von den Häusern Ettlishofens und Hetschwangs entfernt und im Südosten „GZ 01“ rund 550 Meter vom Weiler Happach entfernt. „Auch für die wenigen Häuser von Happach sollte der Mindestabstand von 800 Metern gelten“, befand Bürgermeister Strobel. Der Gemeinderat forderte einstimmig eine Verkleinerung des Gebietes „GZ 01“ zwischen Autenried und Balmertshofen/Biberberg.
Neues Gewerbegebiet „Kiesgrubäcker“ in Silheim: Mit einer Änderung des Flächennutzungsplans und einer Erweiterung des Bebauungsplans soll ein 1,45 Hektar großes Gewerbegebiet geschaffen werden. Damit entsteht Baurecht für einen ansässigen Gewerbebetrieb, der erweitern möchte. Die Räte stimmten einstimmig dafür.
Bauanträge: In der Neuen Straße in Bühl darf trotz verkürzter Fläche vor dem Garagentor eine Doppelgarage gebaut werden. In Opferstetten wurde der Bau einer Produktionshalle mit Garage und Nebenräumen und einer Betriebsleiterwohnung mit Büro genehmigt, da die gewerbliche Nutzung überwiegt. Auf Bombenblindgänger im Erdreich ist bei den Baumaßnahmen zu achten. Beide Beschlüsse fielen einstimmig.
Eindeutige Beschilderung: Ein Durchfahrt-Verboten-Schild für Autos und Motorräder mit dem Zusatz „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ soll künftig am Spitzweg in Bühl eindeutig das Einfahren in den Feldweg verhindern.
Briefkasten-Standortwechsel: Der Briefkasten zieht vom Gasthof „Sonne“ zur Apotheke an den Kirchberg um.
Rückschau auf sieben Bürgerversammlungen: Bürgermeister Robert Strobel zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch der Bürgerversammlungen. So bleibe es auch künftig bei Versammlungen in allen Ortsteilen, teilte der Bürgermeister mit. Die Aktenvermerke der Bürgerwünsche füllten 13 eng beschriebene DIN-A4-Seiten, die Bürgermeister Strobel an die Räte weitergab, versehen mit Vermerken wie „erledigt“, „Wiedervorlage“ oder „Ortseinsicht“.
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