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Bürgerversammlung: Winterbach denkt wieder ans Sparen

Bürgerversammlung

Winterbach denkt wieder ans Sparen

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    Gemeinde Winterbach
    Gemeinde Winterbach

    Die Gemeinde Winterbach hat sich mit den Investitionen der vergangenen Jahre für die Zukunft gewappnet und kann jetzt wieder ans Sparen und Rücklagenbildung denken: Dies war die Botschaft, die Bürgermeister Karl Oberschmid in der Bürgerversammlung in Winterbach vermittelte. Die sehr lebhaften Diskussionsbeiträge einiger Bürger, die sich hauptsächlich mit negativen Auswirkungen aus dem im vergangenen Jahr durchgeführten Rad- und Gehwegbau befassten, waren von Sachlichkeit und humoriger Atmosphäre geprägt.

    Trotz erhöhter Investitionen steht die Gemeinde, wie die Ausführungen des Bürgermeisters zeigten, finanziell ganz gut da. Am Ende dieses Jahres liegen immer noch knapp 450000 Euro auf der hohen Kante, und die Schulden betragen nicht ganz 6000 Euro. Das seien 7,15 Euro pro Einwohner und die würde er, flachste Bürgermeister Oberschmid, sofort einsammeln, wenn alle Bürger anwesend wären.

    Als größere Investitionen in der Zukunft sieht Oberschmid vor allem die Erweiterung der Baugebiete „An der Halde“ in Winterbach und „Am Täferberg“ in Waldkirch und die Kanalüberprüfungen in allen drei Ortsteilen. Für Mai ist die Einweihung der neuen Rad- und Gehwege von Waldkirch nach Winterbach und vor dort bis nach Haldenwang geplant. Und dieser Rad- und Gehweg ist einigen Bürgern Stein des Anstoßes. Durch den Wegebau wäre das Niveau zwischen den seitlich sich anfügenden landwirtschaftlichen Grundstücken und der Straßentrasse verändert worden. In einer Entwässerungsmulde seien zwar fünf statt der bisherigen drei Entwässerungsschächte erstellt worden, aber tatsächlich nehme nur einer Wasser auf, die anderen seien überhöht. Vor allem bei starken Sommerregen befürchten die Landwirte nun eine Überschwemmung ihrer Felder. Bei einem gemeinsamen Termin von Gemeinderat und Landwirten soll für das Problem eine Lösung gefunden werden. Hingewiesen wurde vonseiten der Bürger ferner auf Beschädigung der Radwege durch den Winterdienst und als Folgeerscheinung der DSL-Verrohrung. Moniert wurde, dass die gemeindlichen Anschlagtafeln von auswärtigen Veranstaltern regelrecht übertapeziert werden, sodass für die heimischen Vereine kein Platz mehr bleibe.

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