Der Thannhauser Radsportler Philipp Pangerl hat seinen ersten Auftritt im Weltcup im Mountainbike-Marathon hinter sich gebracht und gleich die ersten Weltcup-Punkte gesammelt. Sein Saisonziel ist die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Oktober in Ornans (Frankreich).
Bei seiner Weltcup-Premiere in Laissac (Frankreich) trotzte der 26-Jährige schlechtem Wetter, schlammigem Untergrund und Problemen mit der Gangschaltung und belegte den 34. Platz. „Leider hatte ich durch den vielen Schlamm Probleme mit meiner Schaltung und an den steilen Anstiegen sprang mir, nicht nur einmal, die Kette runter. So war ich immer wieder gezwungen, vom Rad abzusteigen und die Kette von Hand wieder aufs Ritzel zu legen. Aufgrund dieser Komplikationen verlor ich im Rennen kostbare Zeit und teilweise den Anschluss“, berichtet Pangerl.
Aber mit Schwierigkeiten umzugehen hat er spätestens in der vergangenen Saison gelernt. Bei einem Sturz auf der letzten Etappe des Transalp-Rennens verletzte sich Pangerl am Knie und musste sich einer Operation unterziehen: „Mittlerweile ist aber alles in Ordnung, ich kann das Knie voll belasten.“
Das Team, für das er vergangene Saison noch fuhr, gibt es mittlerweile nicht mehr. Heute trägt Pangerl das Trikot der Mannschaft „black tusk Racing – by tomotion“. „Mein altes Team hat mit einer anderen Mannschaft fusioniert und durch meine Erfolge letztes Jahr habe ich einen Platz bekommen“, sagt der Weltmeister im Zwölf-Stunden-Fahren. Durch die Fusion hat er nun stärkere Trainingskollegen, wie die Profis Matthias Leisling und Torsten Marx. „Von ihnen kann man einiges lernen“, sagt Pangerl. Für den Neuling geht es in dieser Saison auch darum, sich im Weltcup zurechtzufinden.
Um sein Saisonziel WM-Qualifikation zu erreichen, muss Pangerl bei einem Weltcup-Rennen unter die besten 20 fahren oder in der Gesamtwertung unter die Top 50 kommen.