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Taekwondo: Goldenes Berlin

Taekwondo

Goldenes Berlin

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    Bei den Berlin Open gestartet: Hüseyin Canan Alperen (links) und Burak Dinc.
    Bei den Berlin Open gestartet: Hüseyin Canan Alperen (links) und Burak Dinc. Foto: Sportschule

    Die Leistung genau dann abrufen, wenn sie benötigt wird: Das schaffte Burak Dinc beim hochkarätig besetzten Punkteturnier Berlin Open der Deutschen Taekwondo-Union (DTU). Der Kämpfer aus dem Günzburger Wettkampfteam von Günter Sonner und Mustafa Gürel gewann unter drei Teilnehmern in seiner Kategorie Jugend C/Leistungsklasse 1 bis 35 Kilo. 600 Kämpfer aus zwölf Nationen waren in Berlin dabei.

    Dinc zog alle Register seines Könnens, hörte genau auf seinen Trainer und Betreuer Gürel und konnte mit Überlegenheit das Halbfinale gegen den Türken Muhammed Ensar Güngör für sich entscheiden. Im Finalkampf gegen den Berliner Kerem Malik Kouyate drehte er richtig auf. Schon von der ersten Runde an dominierte er und ließ bis zum Schluss keine Zweifel daran, dass er den Sieg für seinen Erfolgsverein, den Donau-Lech-Iller, einfahren wird. Für ihn war es der bisher größte Erfolg in seiner Wettkampflaufbahn.

    Hüseyin Canan Alperen, zuletzt noch erfolgreich in der Türkei, musste seinen Auftaktkampf in Berlin nach einem regelwidrigen Angriff verletzungsbedingt aufgeben. die Form für eine Medaille hätte er mitgebracht.

    Sinem Irem Arayan konnte sich unter drei Startern in der Kategorie Jugend C/Leistungsklasse 1 bis 35 Kilo souverän bis ins Finale gegen Stefanie Grünauer (TSV Dachau Ost) vorkämpfen. Mit Punktegleichstand in der letzten Runde ging der Kampf in die Verlängerung. Dort hatte sie das Nachsehen.

    Nicht optimal lief es für Jusuf Aksoy, der nach längerer Pause wieder einstieg, und auch für Tamara Ernst. Beide fanden nicht zu ihrer optimalen Form und hatten dazu noch starke Gegner, sodass es nicht für einen Sieg reichte.

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