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Vöhringen: Aus Schülercafé wird Filmstudio

Vöhringen

Aus Schülercafé wird Filmstudio

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    Filmatmosphäre im Schülercafé der Uli-Wieland-Mittelschule. Von links Kameramann Josef Sälzle, Stefanie, die für die Klappe zuständig war, die Sprecherinnen Sarah und Irina und die Jugendlichen als Tonangler sind Philipp und Emre. 
    Filmatmosphäre im Schülercafé der Uli-Wieland-Mittelschule. Von links Kameramann Josef Sälzle, Stefanie, die für die Klappe zuständig war, die Sprecherinnen Sarah und Irina und die Jugendlichen als Tonangler sind Philipp und Emre.  Foto: Ursula K. Balken

    „Und Klappe!“ Ermunternd nickt Josef Sälzle hinter der Kamera Sarah und Irina zu. Sie können jetzt ihren Text sprechen. Die beiden Mädchen blicken ins Objektiv und werben für das Schülercafé. Ihnen ist die Spannung anzumerken. Denn es ist nicht der erste Versuch – in der Fachsprache „Take“ genannt. Sälzle arbeitet äußerst akribisch mit den Zehnklässlerinnen. Das Schülercafé gibt es zwar schon seit mehr als zehn Jahren, ist aber in den beiden vergangenen Jahren zur Schulfirma der Uli-Wieland-Mittelschule avanciert. Jetzt soll es beworben werden.

    Das, was sich in dem Raum abspielt, gehört zum Lernprogramm. Denn die Schülerinnen aus dem berufsorientierenden Zweig Wirtschaft in Zusammenarbeit mit Arbeit, Wirtschaft und Technik müssen sich auf eine Projektprüfung vorbereiten. Da kommt zum Beispiel das Filmprojekt gerade recht. Fachlehrerin Waltraut Gresz hat die Kontakte zur Firma „Die Lichtfänger“ geknüpft, „aber anfragen und engagieren mussten das die Schüler selbst“, sagt die Pädagogin. Von der Idee, einen Werbespot für das Schülercafé herzustellen, zeigten sich die betreuenden Lehrer Konrektor Thomas Pelikan und Nils Böttcher recht angetan.

    Wie das Projekt angepackt wurde erläutert Pelikan: Der Werbespot soll 60 Sekunden dauern. Dafür müssen inhaltlich Ideen gesammelt werden. Um diese umzusetzen braucht man eine Firma, die sich auf Werbespots versteht. Also wurde durch die Unterstützung von Waltraut Gresz das Unternehmen Lichtfänger angeschrieben. Schließlich muss man wissen, was das Ganze kostet.

    In der Gruppe wurde dann die gestellte Aufgabe durchgesprochen. Dann musste ein Zeitplan aufgestellt werden und die gewünschten Inhalte wurden mit der Werbefirma abgesprochen. Parallel dazu musste auch ein Flyer entworfen werden, um damit auf das Schülercafé hinzuweisen. Es war also viel Arbeit angesagt. Aber Geduld machte sich dann eben doch bezahlt.

    Das Produkt wird am Tag der offenen Tür am Freitag, 27. April der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist ein rund einminütiges Video, das auch in die Homepage der Schule einfließen wird. Die Kosten dafür kommen zu 49 Prozent von der Agentur für Arbeit, ebenfalls 49 Prozent schießt die Regierung von Schwaben zu und die restlichen zwei Prozent steuert die Stadt Vöhringen bei.

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