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Jahresbilanz: Ausbildung kleiner Musiker groß geschrieben

Jahresbilanz

Ausbildung kleiner Musiker groß geschrieben

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    Einen Händedruck vom Vorsitzenden Diebolder für Sophia Schmidt (Klarinette D1-Prüfung) und Julian Renz (Schlagzeug D2-Prüfung).
    Einen Händedruck vom Vorsitzenden Diebolder für Sophia Schmidt (Klarinette D1-Prüfung) und Julian Renz (Schlagzeug D2-Prüfung). Foto: Regina Langhans

    Osterberg Eine Dorfgemeinschaft Osterberg ohne Kapelle ist schwer vorstellbar, die Schlussfolgerung liegt nahe angesichts der vielen Termine, die Vorsitzender Rainer Diebolder bei der Jahresversammlung im voll besetzten Deilbräu vortrug.

    Ohne Musik geht fast gar nichts im Ort, denn überall, wo gefeiert wird, sind die Blasmusiker Osterbergs und von Weiler zugegen. Bei Brauchtumsanlässen wie Maibaumaufstellen, Kirchenfesten wie Patrozinien, Faschingsfeten oder Jubiläums- und Trauerfeiern. Nicht zuletzt beim Frühlingsfest in der Turnhalle, wo das Jahresprogramm vorgestellt wird, oder der Open-Air-Fete als Sommerfest im Dorf schlechthin. Am herausragendsten waren wohl die Auftritte zum 90-jährigen Bestehen des Schützenvereins St. Georg im Ortsteil Weiler. Jugendliche an vier Tenorhörnern, zwei Posaunen, acht Trompeten, sechs Klarinetten, vier Querflöten befänden sich in der Ausbildung, informierte Jugendleiterin Stephanie Sauerwein. Im Januar hatte sie mit ihrer Stellvertreterin Manuela Luther dieses Amt von Katrin Walter übernommen, „die lange Jahre dabei sehr gute Arbeit geleistet hat“. Sodann die erfreuliche Mitteilung, dass Luisa Anwander und Katrin Zwing (beide Klarinette) die D2-Prüfung bestanden haben und somit in der Musikkapelle Osterberg mitspielen können. Die D1-Prüfung im Herbst haben Janina Krug und Sophia Schmid (jeweils Klarinette) erfolgreich absolviert. Sie sind nun Mitglieder der Jugendkapelle OKAJ, der insgesamt neun Jugendliche aus Osterberg angehören. Der Jugendausbildung geht die musikalische Früherziehung voraus. Renate Jekle-Käufler kümmert sich um die auf drei Gruppen verteilten 32 Kinder im Alter von drei bis acht Jahren sowie um eine Schnuppergruppe mit zwölf Kleinkindern. Ihr Ziel ist die elementare Musikerziehung, wobei sie mit Flöten und Orffinstrumenten Noten und Rhythmus erlernen sollen.

    Der Lohn solch jahrelangen Fleißes ist dann der Applaus eines kritischen Publikums anlässlich der Auftritte mit der großen Kapelle und ihrem talentierten, quirligen Dirigenten Armin Käufler. „Sieben Neue aus den eigenen Reihen spielen seit Januar bei uns mit“, stellt er erfreut fest, „damit konnten wir alle Register aufwerten.“ Ihr Programm ist wieder übers ganze Jahr verteilt: „Und im Dezember machen wir noch einmal einen richtig schönen Konzertabend“, verspricht Käufler.

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