Roselinde und Rudolf Beer feiern

Winterrieden „Die Entscheidung war richtig!“ Das können Roselinde und Rudolf Beer auch noch 50 Jahre nach ihrer Hochzeit guten Gewissens sagen. Im Alter von 22 und 19 Jahren gaben sie sich das Ja-Wort und feierten kürzlich Goldene Hochzeit. Winterriedens Bürgermeister Gerhard Brosch und sein Stellvertreter Hans-Peter Mayer überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde und stießen mit dem Paar auf weitere Ehejahre an.
Roselinde Beer stammt aus Freistadt in der Oberpfalz, ihr Mann Rudolf aus Oberstdorf. Dort haben sich das einstige Zimmermädchen und der gelernte Bäcker und Konditor beim Tanzen kennengelernt. „Es hat gleich gefunkt“, erinnern sie sich.
Im Freistadter Dom hat sich das Paar das Ja-Wort gegeben. Nachdem die beiden zunächst in Babenhausen und dann in Weinried heimisch waren, bauten sie 1983 in Winterrieden das eigene Häuschen. 30 Jahre lang arbeitete Rudolf Beer im Ziegelwerk Klosterbeuren. Seine Frau kümmerte sich um den Haushalt und die Erziehung der drei Kinder.
Das Rentenalter ist für das Paar kein Grund zum Ausruhen – im Gegenteil. Während seine Frau strickt und häkelt, hat Rudolf Beer genügend Zeit, sich seinem großen Hobby, dem Malen, Schnitzen und Restaurieren zu widmen. Der Besucher kann nur staunen, welche Kunstwerke, darunter Krippen, Kruzifixe und Miniaturkapellen, er mit viel Liebe zum Detail anfertigt. Während der Sommermonate unternimmt der 69-Jährige regelmäßig Motorradtouren.
Die Goldene Hochzeit feierte das Paar im Kreis seiner Familie. Dieser gehören neben den drei Kindern mit Ehepartner mittlerweile acht Enkel und ein Urenkel an. (clb)
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