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Babenhausen: Besenreiser – Wegweiser der Sinnlichkeit

Babenhausen

Besenreiser – Wegweiser der Sinnlichkeit

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    Als Tofu und Specki am heißen Grill brachten die Traumfraun ihr Publikum im Theater am Espach zum Lachen. Insbesondere Frauen saßen im Publikum.
    Als Tofu und Specki am heißen Grill brachten die Traumfraun ihr Publikum im Theater am Espach zum Lachen. Insbesondere Frauen saßen im Publikum. Foto: Claudia Bader

    „Der Unterallgäuer Mann ist ein Überlebenskünstler. Die gute Luft hat ihn zu einem Luftikus gemacht. Das ist eine Art sphärisches Wesen, das erst in der Abwesenheit seine Qualitäten zeigt.“ Die etwas andere Charakteristik stammt von den „Traumfraun“. Bei ihrem Auftritt im Theater am Espach entlüfteten die Waltenhofener Kabarettistinnen Claudia Lau und Elke Hermann das unter vier Hüten steckende Mysterium „Allgäuer Mann“. Aber sie überraschten auch mit vielen neuen Seiten.

    Zunächst einmal checkten die Traumfraun ihr Publikum. Da das Duo in Babenhausen und Umgebung bereits als offener Geheimtipp gilt, hatten sich zahlreiche weibliche Fans bereits im Vorverkauf die Plätze ergattert. Obwohl das „starke Geschlecht“ an diesem Abend deutlich in der Minderheit war, registrierten die beiden Kabarettistinnen fast jeden einzelnen Mann, besonders einen in der ersten Reihe sitzenden Sachsen. „Wen der liebe Gott belohnen wollte, den hat er zur Frau gemacht“, verkündeten sie süffisant. Denn die gefürchtete Cellulitis sei nichts anderes als ein „Relief des Reifens“. Besenreiser analysierten die Traumfraun als „Wegweiser der Sinnlichkeit“ sowie Schwangerschaftsstreifen als „Spurrillen der Fruchtbarkeit“.

    Etwas ruhiger, aber nicht weniger amüsant brachten die Traumfraun zum Abschluss eine „Einschlafszene“ auf die Bühne. Auch hier spielten sie keine Rollen, sondern zeigten sich live und authentisch. Und das Publikum war wie immer hautnah mit dabei.

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