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Trassendebatte: CSU verabschiedet sich von der Variante 4

Trassendebatte

CSU verabschiedet sich von der Variante 4

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    So könnte künftig die Verkehrsführung in Tiefenbach geändert werden.
    So könnte künftig die Verkehrsführung in Tiefenbach geändert werden. Foto: AZ-Infografik

    Die CSU vollzieht einen Schwenk: Im Verkehrsausschuss des Kreistages hatten sich die Vertreter der Christsozialen noch für eine Verbindung von der Staatsstraße zum geplanten Autobahnanschluss bei Tiefenbach ausgesprochen, die sogenannte Variante 4. Doch der Ortsverband Illertissen schlägt nun einen anderen Weg ein. Er lehnt eine neue Straße, die zwischen Betlinshausen und Bellenberg die Landschaft zerschneiden würde, ab. Stattdessen hält es die CSU für richtig, die Kreisstraße NU 15 teilweise auszubauen – und sie bringt noch einen weiteren Vorschlag ins Spiel, mit dem nach Überzeugung des Stadtrats-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Eisen Tiefenbach massiv entlastet werden könnte: Das Dorfzentrum des Stadtteils sollte verkehrsberuhigt werden. Um das zu erreichen, müssten nach Ansicht von Jürgen Eisen die beiden Kreisstraße NU 15 und NU 9 teilweise neu geführt werden. Diese Umstrukturierung des Verkehrsnetzes sei ohne großen Aufwand machbar.

    Bisher sieht es so aus: Die NU 15 führt von Bellenberg im Westen nach Gannertshofen im Osten. In der Mitte von Tiefenbach kreuzt sie sich mit der NU 9, die von Illertissen in Richtung Emershofen führt. Nach dem Wunsch der CSU soll künftig die NU 15 von Gannertshofen kommend über die Graf-Kirchberg-Straße in Tiefenbach auf die Siemensstraße in Illertissen, also die alte NU 9, umgeleitet werden. Die NU 9 von Emershofen würde über die Emershofer Straße und die Bellenberger Straße in Tiefenbach direkt nach Bellenberg geführt. Das dadurch „frei“ werdende Straßenstück in der Ortsmitte von Tiefenbach sollte von der Stadt Illertissen übernommen und in Abstimmung mit dem Städteplaner, den Anliegern und der Bürgerschaft als verkehrsberuhigter Dorfplatz ausgebaut werden.

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