Winterrieden Was für viele Musikkapellen ein Problem darstellt, das bewältigen die Winterrieder Musikanten ganz unkompliziert: einen Dirigentenwechsel. Da Manfred Förg die Leitung des Blasorchesters nach nur einjährigem Wirken aus beruflichen Gründen nicht weiterführen kann, übernahm sein Vorgänger Hans-Jürgen Prinz kurzerhand wieder den Dirigentenstab. In ihrer Jahresversammlung blickten die Musiker auf ein erfolgreiches Wirken zurück.
„Danke, dass ihr alle so gut mitgezogen habt“, sprach Vorsitzender Markus Grauer den Musikerinnen und Musikern Anerkennung aus. Sie haben bei den Wertungsspielen in Klosterbeuren einen sehr guten Erfolg erzielt. „Es müssen sich wieder mehr Dorfkapellen trauen, in der Unterstufe zu spielen“, resümierte er. Deshalb habe man einstimmig beschlossen, sich 2012 wieder diesem Leistungsbeweis zu stellen.
Auch beim Blasmusikcup sind die Winterrieder Musikanten wieder mit dabei. „Vielleicht schaffen wir ja einmal den 2. Platz“, hofft Grauer. Mit der Kameradschaft und Zusammenarbeit innerhalb der Kapelle zeigte er sich voll zufrieden. Allerdings müsse man sich aufgrund der demografischen Entwicklung mehr denn je um Nachwuchsmusiker bemühen.
Derzeit befinden sich 16 Mädchen und Buben in Ausbildung, informierte Jugendleiter Manfred Förg. Drei Jungmusiker spielen in der Vorstufenkapelle sowie zwölf in der „Prima Musica“ mit. Dieses gemeinsame Nachwuchsorchester der Gemeinden Babenhausen, Kirchhaslach, Klosterbeuren, Weinried und Winterrieden habe bei den Wertungsspielen in der Mittelstufe einen sehr guten Erfolg erzielt. „Obwohl die Trachtenbeschaffung mit 5400 Euro zu Buche geschlagen hat, können wir mit unserem Kassenstand zufrieden sein“, informierte Schatzmeister Markus Prinz. Schriftführerin Verena Weixler zählte die Gestaltung des Neujahrsempfangs, das Starkbierfest mit Gaudiwettbewerb, das Winterrieder Dorffest und das Auerbachfest sowie die Veranstaltung „Aufspieln beim Wirt“ als Höhepunkte auf.
Anerkennung für fleißigste Probenbesucher
Bei insgesamt 51 Proben haben die Winterrieder Musikanten eine durchschnittliche Anwesenheit von 82 Prozent erzielt, hat Sabrina Unglert ausgerechnet. Als fleißigste Probenbesucher überreichte sie Ralph Maucher sowie Manfred Förg, Josef Sailer und Tobias Sailer eine kleine Anerkennung. Mit Gruß- und Dankesworten von Bürgermeister Gerhard Brosch sowie einem geselligen Beisammensein klang die Versammlung aus. (clb)