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Fasching: Der G(Au)di-Kanal

Fasching

Der G(Au)di-Kanal

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    Margitta Häussler als Putzfrau hielt beim närrischen Kaffeekränzchen der Chorgemeinschaft Au eine Rede, die sich gewaschen hatte. CSU-Fraktionschef Jürgen Eisen bekam für seine Idee einer Gartenschau ein winziges Schrebergärtlein geschenkt.
    Margitta Häussler als Putzfrau hielt beim närrischen Kaffeekränzchen der Chorgemeinschaft Au eine Rede, die sich gewaschen hatte. CSU-Fraktionschef Jürgen Eisen bekam für seine Idee einer Gartenschau ein winziges Schrebergärtlein geschenkt.

    Illertissen-Au

    Der neue Sender TV Au

    bot die perfekte Fernsehschau

    im Studio des Weikmannsaals

    vollzog, drei Stunden lang, sich alls

    wie‘m ZDF. Selbst „Wetten, dass“

    verbreitete ’nen Riesenspaß.

    Für Gottschalk stand Ersatz bereit,

    und seine „Gaby“ hatte Zeit.

    So lief, glanzvoll in Bild und Ton, ’ne echte „Häußler“-Produktion.

    Zur Sendung war inkognito

    die Intendanz als Putzfrau do.

    Und wie beim Fernsehn so der Brauch,

    ’ne Stadtratsschelte gab es auch.

    Da konzentriert sich gleich Margitta

    auf die Kaiserin Marita.

    Dass die Schultessin könnt gehn fand sie, ganz ehrlich, gar nicht schön.

    „Sie wolln sich einfach so verpissen

    und nix wie weg aus Illertissen?

    Lassen Sie sich nicht erpressen.

    Wie war das jüngst beim Weißwurst essen?

    Da haben Sie doch glatt vergessen

    den Senf zu zahl’n. Und sind stattdessen

    aus dem Saale fortgegangen,

    wohl um Stimmen einzufangen.“

    Bei Groer ging´s um den Nachbarstreit

    und (was hat se dann noch gsait)

    er sei kein Tiss’mer, meint der Eisen.

    Die Talkfrau aber könnts beweisen.

    Sie hätt’, wär Groer nur da gewesen,

    die Einbürg´rung ihm vorgelesen.

    Da gab´s den Plan für Energie,

    dazu als Putzfrau sagte sie:

    „Ihr könnt solaren Strom ja nutzen,

    doch wer soll die Module putzen?“

    Das Thema ist schon abgehakt,

    weil Doktor Piero, wie gesagt,

    zu spät kam und damit auch fehlt’ als Stimmen man zusammenzählt’

    Die CSU, zur Gartenstadt

    sitzt glattweg ihren Hintern platt.

    „Ein kleiner Garten ist doch da“,

    frohlockend sagt es Margitta.

    Der Bauhof-Biber hat studiert

    und uns ’ne Anlag konstruiert,

    in Schneckenform am Kreisverkehr, die macht doch auch was Schönes her.

    Dann Pfisters Karin, Gudrun Doll

    die schwammen durch den Pool ganz toll,

    Olympia-London ist ihr Ziel,

    dafür braucht es noch Training viel. Für Weikmann-Gaby schlug die Stund,

    sie moderiert’ ’ne Talkshow-Rund. Ideen hat sie ja ganz viele,

    den Auer Kiga auch zum Ziele.

    Der ist der schönst im ganzen Land

    mit schönsten Kindern, wie bekannt.

    Gar manches andre ward gerügt,

    der Kreisverkehr so nicht genügt, man müsst noch eine Spur mehr machen,

    für Gradausfahrer, s’ist zum Lachen.

    Durchs Kirchendach da regnets rei, O Althoff, hol´doch Hilf herbei!

    Der Ausweg wär’, ganz auf die Schnelle

    ein Schirmverleih für alle Fälle,

    dass Köpf und Füß nicht werden nass,

    wenns Wasser tropft ohn’ Unterlass.

    Natürlich hat man auch gesungen

    und Werbespots war’n wohlgelungen.

    Zum Abspann die Margitta dann

    bei zwanzig Helfer aufzähln kann, die mitgemacht oft mit viel Müh

    beim Arewa und Arewi.

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