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Landratswahl: Die Kandidaten im Interview

Landratswahl

Die Kandidaten im Interview

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    Herausforderin Marita Kaiser schreibt sich selbst eine positive Lebenshaltung und ein positives Menschenbild zu.
    Herausforderin Marita Kaiser schreibt sich selbst eine positive Lebenshaltung und ein positives Menschenbild zu. Foto: Laurin Schmid

    Babenhausen/Unterallgäu Rund 105000 Unterallgäuer haben diesen Sonntag die Wahl zwischen Herausforderin Marita Kaiser, Bürgermeisterin von Illertissen, nominiert von der CSU, oder Amtsinhaber Hans-Joachim Weirather, Kandidat der Freien Wähler. Die IZ hat die Landratskandidaten unabhängig voneinander interviewt – unter anderem kamen die Themen Kreisseniorenheime und Kurzzeitpflege zur Sprache.

    Auf die Frage nach dem vordringlichen Thema, dem sich eine Landrätin / ein Landrat im Unterallgäu künftig widmen muss, antwortete Kaiser, sie wolle zunächst das Vertrauen der Bürger gewinnen, durch regelmäßige Präsenz und Bürgergespräche. Weirather sagte, nach einem intensiven Wahlkampf sei es wichtig, wieder die Grundlage für eine konstruktive und gute Zusammenarbeit in den Kreisgremien zu schaffen.

    Über die Zukunft der Kreisseniorenheime, insbesondere des Heims in Babenhausen und auch der dort angebotenen Kurzzeitpflege, sagte Weirather: "Um die Zukunft unserer drei Kreisseniorenwohnheime steht es bestens. Unsere Kreisaltenheime werden sehr gut angenommen und haben einen sehr guten Ruf. Die Kurzzeitpflege, die wir in Partnerschaft mit dem Markt Babenhausen betreiben, halte ich für einen wichtigen Baustein für eine wohnortnahe Seniorenpolitik." Kaiser hob hervor: "Die Tendenz ist, dass immer ältere Menschen mit immer mehr Pflegebedarf in die Seniorenheime gehen. Darauf hat man sich in Zukunft einzustellen: baulich, personell, organisatorisch. Auch wenn die Kurzzeitpflege wirtschaftlich für eine Einrichtung durchaus Probleme mit sich bringt, weil es auch Zeiten geringer Auslastung gibt, muss diese Dienstleistung in Zukunft gerade auch zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Übergangsphase von Klinikaufenthalten zum altengerechten Wohnen angeboten werden."

    Wie die Kandidaten Menschlichkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Pflege vereinen wollen und welche Stärken und Schwächen sie sich selbst zuschreiben, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Illertisser Zeitung.

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