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Dietenheim: Drei Kandidaten wollen ins Rathaus

Dietenheim

Drei Kandidaten wollen ins Rathaus

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    Dietenheims scheidendes Stadtoberhaupt Sigisbert Straub am Renerpult, und die drei Bürgermeister-Kandidatren für seine Nachfolge: von links Christopher Eh, Uwe Manz und Rainer Strobl.
    Dietenheims scheidendes Stadtoberhaupt Sigisbert Straub am Renerpult, und die drei Bürgermeister-Kandidatren für seine Nachfolge: von links Christopher Eh, Uwe Manz und Rainer Strobl. Foto: ch

    von Otto Mittelbach

    Das Interesse ist groß an der Entscheidung, wer Nachfolger des nach 32 Jahren aus Altersgründen ausscheidenden Rathauschefs Sigisbert Straub wird. In zwei voll besetzten Hallen fand die Vorstellung der drei Kandidaten vor zusammen über tausend Besuchern statt. Zieht man in Betracht, dass sich die Bewerber mit ihren Zielen auch in vielen Privatgesprächen, durch Besuche bei Vereinen, Firmen und Veranstaltungen bekannt gemacht haben, erhielt ein beachtlicher Teil der etwa 4800 Wahlberechtigten persönliche Einblicke.

    Drei Bewerber kandidieren für das Bürgermeisteramt

    Christopher Eh, gebürtig in Dietenheim, ist 46 Jahre alt, verheiratet, zwei Söhne. Seit 2004 ist er Gemeinderat und beruflich in der Verwaltungslaufbahn bis zum Kämmerer der Stadt Ulm aufgestiegen.

    Uwe Manz, 53 Jahre alt, wuchs in Dietenheim auf, ist verheiratet, ein Sohn. Er hat als Angestellter und Unternehmer in Reutlingen in verschiedenen Branchen gearbeitet.

    Rainer Strobl aus Senden, 45 Jahre alt, verheiratet, zwei Söhne, hat sich schon 19-jährig politisch engagiert. Seit 2006 Stadtrat in Senden.

    Nach der persönlichen Vorstellung nahmen Fragen an die Bewerber breiten Raum ein. Schließlich wollten die Bürger wissen, wie sich die Kandidaten die Lösung brennender Probleme vorstellen. Max Semler schien vor allem die Frage wichtig, wie der Innerortsbereich aufgewertet und weiteres Geschäftesterben verhindert werden könnte: Eh ist dafür, dass die Stadt die Rahmenbedingungen schafft, eventuell mit einer Öffnung zum Gießen hin, und innerorts höherwertiger Geschosswohnungsbau entsteht. Manz will mit Beispiel vorangehen und den eigenen Laden aufwerten, Strobl für Gewerbetreibende Anreize schaffen durch günstige Preise, die sich durch spätere Steuereinnahmen wieder ausgleichen.

    Auf die Frage, wie die zahlreich angesprochenen Projekte finanziert werden könnten, sagte Strobl, dass mit mehr Gewerbesteuer zu rechnen sei als prognostiziert, Dietenheim habe bessere Spielräume als Senden. Dem entgegnete Eh, dass es nicht ganz so rosig aussehe. 90 Prozent der Gewerbesteuer kämen von zwei bis drei Firmen, fast alle Projekte erforderten Zuschüsse.

    Mehr darüber lesen Sie morgen in Ihrer Zeitung.

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