Dietenheim Eitel Freude herrscht bei der Narrenzunft. Wegen der Vorbereitung zur Verabschiedung des Bürgermeisters war die Jahreshauptversammlung in der Sportgaststätte zwar nicht so gut besucht wie üblich, aber die Berichte der Verantwortlichen über die Veranstaltungen der abgelaufenen Kampagne lösten durchwegs viel Beifall aus.
Präsident Uwe Bimek verwies auf die gebührende Feier zum Jahrtausenddatum 11.11.11, die zweigeteilt am Marktplatz und abends als „königlicher Fasnetsauftakt“ im Don-Bosco-Heim gefeiert wurde.
Frisches Rahmenprogramm für den Gompigen Doschtig
Besondere Erwähnung fand das auf Initiative der Hexengruppe ausgearbeitete und von allen Maskengruppen mitgetragene neue Rahmenprogramm für den Gompigen Doschtig. Dabei habe sich die gute Zusammenarbeit innerhalb der Narrenzunft bewiesen. Der Dank an alle könne nicht groß genug sein, so Bimek. In ihn bezog er vor allem den scheidenden Bürgermeister Sigisbert Straub ein, der sich stets für die Erhaltung des Brauchtums eingesetzt und immer aktiv mitgewirkt habe.
In speziellen Berichten wurde ebenfalls nur Positives gemeldet. So sprach Jürgen Schenk über die Ball- und Programmregie, Susi Bimek über Garden und Maskengruppen mit über 40 Teilnehmern, Nicola Nehmer für die Hexen und Christoph Sambati als Leiter des Umzugswesens. Alle Veranstaltungen haben prima geklappt, weil jeder bemüht war, seine Aufgaben im Dienste des Ganzen zu erfüllen. So sprachen sich die Redner gegenseitig Dank aus.
Wie der unvermittelte Abbruch des Narrenbaumes geschehen konnte, ist bis heute unklar. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden. Die Sicherheitsbestimmungen wurden eingehalten, nun werden sie möglicherweise noch verschärft.
Die gute Stimmung, hervorgerufen durch die erfolgreiche Bewältigung aller Aufgaben, trübte auch der nicht ganz zufriedenstellende Kassenbericht, den Nadine Ilg als neue Schatzmeisterin vorlegte, kaum. Bis kurz vor Beginn des großen Fasnetumzugs hatte Schlechtwetter geherrscht und viele Besucher vom Zuschauen abgehalten. Zum Zug selbst lachte die Sonne, aber dann war es zu spät. „Naja, hoffen wir auf das nächste Jahr“, sagte Michael Strohmayer. Zusammen mit Gunnar Kirst hatte er alle Belege geprüft und in Ordnung befunden. Schatzmeisterin und Vorstand wurden einstimmig entlastet.
Die nächste Kampagne wird kurz sein, aber die Vorbereitungen laufen in Kürze an. Die Narrenzunft zählt derzeit 279 Mitglieder zwischen fünf und 87 Jahren. Davon sind 52 Kinder und Jugendliche. Bei der Neuwahl waren satzungsgemäß fünf Mitglieder des Vorstands neu zu wählen. Alle wurden im Amt bestätigt und erklärten sich zu weiterer Tätigkeit bereit.