Lehrer haben Vertrauen in ihre Schüler gesetzt
Schulsprecherin Isabelle Seitz sprach von Hürden, die erfolgreich überwunden werden konnten, was nicht zuletzt auf Beharrlichkeit der Schüler und das Vertrauen der Lehrer in sie zurückzuführen sei.
Stellvertretender Landrat Roland Bürzle stellte den Landkreis Neu-Ulm als eine prosperierende Region vor, in der es Arbeit für alle gebe. Es zeichne sich bereits ein Fachkräftemangel ab. Dem Tüchtigen eröffneten sich demzufolge gute Chancen.
Zeugnis ist Lohn für mehrere Jahre Ausbildung
"Das Zeugnis ist jetzt der Lohn für mehrere Jahre Ausbildung. Sie haben einen Beruf", sagte Bürgermeisterin Marita Kaiser. Auch denen, die bei der Stellensuche bisher nicht erfolgreich waren, sprach sie Mut und Beharrlichkeit zu. Geduld werde sich auszahlen. Dr. Christian Lingenfelder, Geschäftsführer der Firma Fluoron, mit der die Schule seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, gab den Absolventen als Festredner wichtige Botschaften mit: Antworten suchen und sich nicht mit oberflächlichen Erklärungen zufriedengeben. "Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen." - Sich nicht drängen lassen und über Entscheidungen nachdenken. Spontanität sei zwar wichtig, sie sollte aber mit der richtigen Orientierung verbunden sein. - "Lernen sie Sprachen und bereisen sie die Welt, engagieren sie sich im sozialen Bereich und übernehmen sie Aufgaben, bei denen sie mit Menschen zu tun haben." Nach einer Multimediapräsentation der wichtigsten Ereignisse des Schuljahrs 2009/2010 rief stellvertretender Schulleiter Reinhard Vetter die Klassenbesten auf, die mit Urkunden, Preisen der Berufsschule, der Stadt Illertissen, und der Regierung von Schwaben ausgezeichnet wurden. Ein Absolvent erhielt den Max Award.
Das jüngste Streichquartett vom Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium Weißenhorn umrahmte die Feier gekonnt mit dem Quartett F-Dur KV 168 des 17-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart.