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07. Februar 2012 12:01 Uhr

Blasmusik

Gromer folgt auf Maul

Wechsel an der Spitze des Allgäu- Schwäbischen Musikbundes Memmingen Von Hans Honold

Der neu gewählte Bezirksvorstand des ASM-Bezirk VI Memmingen: Jetzt gibt Bezirksleiter Donat Gromer am Schlagzeug den Takt an (vorn); ihm zur Seite stehen (von links): Schatzmeister Dietmar Ernst; stellvertretender Bezirksdirigent Armin Boxler; Bezirksdirigentin Heidemarie Kuhn; Beisitzer Christina Geiger, Georg Wechsel und Jürgen Schön; Jugendleiterin Michaela Holzhauser; stellvertretender Bezirksleiter Markus Weiß; Schriftführerin Regina Stiefenhofer; Manfred Förg und Nina Peuscher als stellvertretende Jugendleiter; Beisitzerin Julia Kößler.
Foto: ho

Legau Zu einer Hommage an den scheidenden Bezirksleiter im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) Richard Maul geriet die Jahresversammlung in der Umweltstation in Legau. Er war insgesamt 21 Jahre im Vorstand des Bezirkes VI Memmingen aktiv, davon sechs Jahre an der Spitze. Maul hinterlässt ein „wohlbestelltes Feld“, wie ihm mehrfach bestätigt wurde. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung nahezu einstimmig seinen bisherigen Stellvertreter Donat Gromer, den Vorsitzenden der Musikkapelle Illerbeuren-Kronburg (alle Gewählten siehe Infokasten). Gromer ernannte seinen Vorgänger schließlich mit einer bewegenden Laudatio als Anerkennung für dessen große Verdienste zum Ehrenvorsitzenden im Bezirk VI.

Richard Maul sprach von einem „positiven Lebensabschnitt“, der jetzt zu Ende gehe: „Es spielt auch ein bisschen Wehmut mit, da ich gute Freunde verlasse, mit denen ich erfolgreich für das Kulturgut Volks- und Blasmusik gearbeitet und zeitweise auch hart gekämpft habe.“ In seinem Resümee sprach Maul auch Visionen an, „die er begraben musste“, wie beispielsweise die Einrichtung eines Museums für Volks- und Blasmusik im Hohen Schloss zu Bad Grönenbach.

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In seiner letzten Rückschau als Bezirkschef auf ein Vereinsjahr berichtete Maul von den vielfältigsten Aufgaben. Der Kammermusikwettbewerb in Sontheim sei zum wiederholten Male ein eindrucksvoller Nachweis für eine effektive Jugendarbeit im Bezirk VI gewesen. Zu den herausragenden Ereignissen habe auch das 51. Bezirksmusikfest in Klosterbeuren gezählt.

In ihren Grußworten betonten die stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Theobald, Bundesdirigent Dieter Böck, Landtagsabgeordneter Josef Miller und der stellvertretende Landrat des Unterallgäus, Werner Birkle, die hervorragende Arbeit im Bezirk VI, die diesen zu hohem Ansehen geführt habe. Gleichzeitig dankten sie Richard Maul für seinen vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Blasmusik.

Bezirksdirigentin Heidemarie Kuhn berichtete vom Dirigenten-Workshop und über organisatorische Arbeit bei den Wertungsspielen mit 30 Kapellen beim 51. Bezirksmusikfest Klosterbeuren/Babenhausen. Bezirksjugendleiterin Michaela Holzhauser informierte, beim Kammermusikwettbewerb schafften es von den neun teilnehmenden Ensembles fünf Teams in den Bundesentscheid.

Das 52. Bezirksmusikfestes findet heuer im April und Mai in Legau statt. (ho)

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