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Illertissen: Illerplastic macht ernst mit der Umsiedlung

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Illerplastic macht ernst mit der Umsiedlung

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    Ein moderner Industriebau, wie der Zweite Bürgermeister Josef Kränzle findet: So soll die neue Produktionshalle von Illerplastic im Industriegebiet Pionierstraße aussehen.
    Ein moderner Industriebau, wie der Zweite Bürgermeister Josef Kränzle findet: So soll die neue Produktionshalle von Illerplastic im Industriegebiet Pionierstraße aussehen. Foto: Illerplastic

    Jetzt ist es quasi amtlich: Im Ortskern von Au geht es in absehbarer Zeit deutlich ruhiger zu als bisher, denn die Firma Illerplastic zieht einen Großteil ihrer Produktion ins Industriegebiet Pionierstraße um. Der Bauausschuss hat dem Vorhaben jetzt seinen Segen erteilt. Das neue Firmengebäude, eine flache Leichtbauhalle, beherbergt künftig den Kunststoff-Fensterbau. Nachdem Unternehmenschef Armin Oßwald lange gezögert hatte, weil ihm die Zeit für eine Verlagerung nicht günstig erschien, soll es nun sehr zügig gehen.

    Bereits Ende Mai plant er den Spatenstich, wie er noch einmal in der Bauausschusssitzung beteuerte. Mitte Februar nächsten Jahres soll der Umzug erfolgen, denn das sei der Monat mit den geringsten Auftragseingängen. Da sei ein Produktionsausfall am leichtesten zu verkraften. Würde sich der Bau verzögern, so wäre das von Woche zu Woche „problematischer“. Der Bauausschuss tat mit der Genehmigung das Seine, damit die Verlagerung so schnell wie möglich durchgezogen werde kann. Vizebürgermeister Josef Kränzle nannte Oßwalds Baugesuch „Sehr erfreulich“. Das fand auch CSU-Fraktionschef Jürgen Eisen, schließlich trage die Verlagerung zur Sicherung der 250 Arbeitsplätze bei und bringe den Nachbarn am alten Produktionsitz eine „wesentliche Verkehrsentlastung“. „Herzlichen Glückwünsch“, sagt Kränzle nach der Abstimmung zum Firmeninhaber, „jetzt liegt es an Ihnen, Herr Oßwald.“

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