Osterberg Engagierte Eltern hatten mit der Renovierung von Flur und Garderobe während der Weihnachtsferien im Kindergarten Rabennest in Osterberg den Stein ins Rollen gebracht. Nachdem sie die feuchten Mauern innen saniert hatten, will die Gemeinde ihrerseits nun an den betreffenden Stellen die Außenmauern des Gebäudes zum Trocknen freilegen lassen.
Aber auch die – nach allen Regeln des Tüv – selbst gefertigten Taschenhalter im Flur haben den Anstoß gegeben, zum Kauf weiteren Mobiliars, wie der Gemeinderat nun einstimmig beschloss.
40 Jahre oder älter schätzt Kindergartenleiterin Monika Schneider die mehrfach ausgebesserten Tische und Stühle. Noch im vorigen Haushalt hatte die Gemeinde 40000 Euro für die Sanierung des Kindergartens bereitgestellt, die jetzt zur Verfügung stehen. Angeschafft werden eine neue Schrankwand und 15 Bänke für die Turnhalle; die bisherigen finden im Garten Weiterverwendung. Sodann gibt es zwei Materialschränke und Materialkästen, Spielpolster für die Kuschelecke, einen Wandspiegel, Rechteck- und Dreiecktische sowie Stühle. Mit Freude vernahmen die Eltern- und Kindergartenvertreter auf der Zuhörerseite die guten Nachrichten: Leiterin Monika Schneider bedankte sich stellvertretend „für den fast neuen Kindergarten“, und Jürgen Blechschmidt von den handwerkelnden Eltern sicherte auch weiteres ehrenamtliches Engagement zu, „im Sinne sich gegenseitig befruchtender Hilfe“.
Bürgermeister Klaus Seidler informierte, dass die Firma Brennholzservice Illertal aus dem Verkauf von totem Holz aus dem Osterberger Wald mit einer stattlichen Spende unter anderem an den Kindergarten die notwendigen Anschaffungen unterstützen will.
Energetische Sanierung und Kinderkrippe
Um den heutigen statischen Anforderungen zu entsprechen, soll der vorhandene Eisenträger mit zusätzlichen Trägern unterfangen werden, teilte der Bürgermeister mit. Dafür sind 5000 Euro veranschlagt. Als nächstes großes Ziel werde die zuschussfähige energetische Sanierung des Gemeindegebäudes angestrebt. Auch die Einrichtung eines Kinderkrippenbereichs gelte es zu überdenken, so Seidler.