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Kontraste: In Kunstschule die Liebe zum Malen entdeckt

Kontraste

In Kunstschule die Liebe zum Malen entdeckt

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    In Kunstschule die Liebe zum Malen entdeckt
    In Kunstschule die Liebe zum Malen entdeckt

    Babenhausen Impressiv, abstrakt oder expressiv - so vielfältig wie die Stilrichtungen der Malerei präsentieren sich derzeit Werke der „Ateliergemeinschaft Gretel Salzgeber“ im Café Fahrenschon. Genau 20Hobbykünstler haben Staunenswertes zustande gebracht. Die Ausstellung „Kontraste“ zeigt ein buntes Kaleidoskop an Ideen und Ausdruckformen, die in insgesamt 36Exponaten wieder zu finden sind.

    Dass die ausstellenden Künstler ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen, sondern ihre Talente fördern, ist Gretel Salzgeber zu verdanken.

    In ihrer 1988 in Memmingen gegründeten und 2008 nach Babenhausen verlegten Kunstschule haben zahlreiche Malschüler ihre Leidenschaft zur Kunst entdeckt, in die Tat umgesetzt und weiter entwickelt. „Gretels Leitgedanke ist es, jeden nach seinen Begabungen, Anlagen und seinem Können zu fördern“, verriet Fred Strittmatter bei der Vernissage: „Die Kunst, etwas weiterzugeben, ist auch eine Kunst.“

    Wer das Handwerk beherrscht, kann sich ausdrücken

    „Wenn ein Künstler sein Handwerk beherrscht, kann er genau das zum Ausdruck bringen, was er möchte“, erklärte Kunstschul-Chefin Gretel Salzgeber. Nacheinander stellte sie ihre ehemaligen oder derzeitigen Schüler vor, die allesamt ihre Freude am Umgang mit Farbe und Licht mit vielschichtigen Techniken zum Ausdruck bringen. Zum Einsatz kommen dabei vorwiegend Acrylfarben, aber auch Aquarell, Kohlestifte sowie Wachs.

    Ein Rundgang durch die Ausstellung ist spannend. Vor einem „Frühlingsfenster“, einem „Baumgärtle“, einem „Blumenbeet“, „Sommergärten“ und einer „Rose“ kann eine Pracht an Farben und Blütenformen bewundert werden. Aber auch in zarten Tönen gehaltene Ansichten laden zum genaueren Betrachten ein. Eindrücke aus der Provence, aus der ligurischen Gemeinde Vernazza, venezianische Masken und eine „afrikanische Malerin“ wecken Fernweh.

    Mit Kohle und Wachs gestaltete Aktmalerei, afrikanische Tiere und Porträts verraten Können und Liebe zum Detail. Einige Künstler nennen ihre Werke „ohne Titel.“ Der Betrachter ist aufgefordert, seine eigenen Vorstellungen und Gedanken damit zu verbinden. Ebenso wie vor Bildern mit den fantasievollen Bezeichnungen „Königs Frosch“, „Engel flüchtend“, „Romantik“, „Spiegelung“, „Meditation“, „Heimweg“ oder „Satt?“

    Die Ausstellung „Kontraste“ ist noch bis Sonntag, 9. Oktober, während der Öffnungszeiten des Café Fahrenschon, zu sehen: am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 12 bis 19 Uhr, freitags von 12 bis 23 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr.

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