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Empfang: „In fünf Jahren prägen Windräder den Horizont“

Empfang

„In fünf Jahren prägen Windräder den Horizont“

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    In den Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Vereinsvertreter hatte Bürgermeister Gerhard Struve die Unterrother Saitenmusik mit Hermann Dreier gestellt. Daher umrahmte Olga Jekle aus Krumbach mit ihrer Harfe den Abend.
    In den Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Vereinsvertreter hatte Bürgermeister Gerhard Struve die Unterrother Saitenmusik mit Hermann Dreier gestellt. Daher umrahmte Olga Jekle aus Krumbach mit ihrer Harfe den Abend. Foto: Foto: lor

    Unterroth „Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns, aber das neue wird nicht einfacher“, fasste Bürgermeister Gerhard Struve die Ziele der Gemeinde Unterroth gegenüber den Vereinsvertretern zusammen. „In fünf Jahren werden Windräder die Kuppen des Rothtals prägen.“ Nach guter Gewohnheit hatten sie sich im Vereinsheim getroffen, um aufs neue Jahr anzustoßen.

    Für die festliche Untermalung griff Olga Jekle aus Krumbach in die Seiten ihrer Tiroler Harfe, denn die sonst aufspielende Unterrother Saitenmusik stand diesmal selbst im Mittelpunkt des Abends. Struve hatte ihre Aktivitäten symbolisch für das rege Vereinsleben Unterroths hervorgehoben. „Weil sie für alle festlichen Anlässe der Gemeinde zur Verfügung stehe“, bedankte er sich mit Erinnerungsgeschenken an das Ensemble um Hermann Dreier. Ebenfalls mit Dank für gute Zusammenarbeit und einem Unterroth-Krug bedacht wurde Pfarrer Johann Wölfle. Als einzigen Wunsch, so ihm einer gestattet wäre, äußerte der Bürgermeister, dass bei einer etwaigen Pfarrheimsanierung den Raumnöten der Bücherei Rechnung getragen werde. Wölfle bedankte sich und erwiderte im Gegenzug, er hoffe, dass bei aller Verschönerung um Unterroth auch die Dorfmitte samt Kirche nicht übersehen werde.

    Sich bereits Wünsche erfüllen kann der Kindergarten Storchennest, indem die Erzieherinnen Spenden von insgesamt 1900 Euro entgegennehmen durften. Daran beteiligt sind Frauenbund, Franz Gleich, Daniel Buchmiller, Raiffeisenbank, Autokontor Bayern sowie der Erlös von 153 Euro aus der Nikolausfeier.

    Frostige Temperaturen nötig für Arbeiten am Gewässerschutz

    Die Erweiterung des Kindergartens, die Erschließung des zweiten Abschnitts im Baugebiet Staigweg Ost, der damit einhergegangene Wasserringschluss und schnelles Internet zählen zu den wichtigsten Errungenschaften Unterroths von 2011. Von zwölf Plätzen sind zehn verkauft, acht davon an Bürger aus Unterroth. „Bei der Gewässersanierung werden wir nicht ganz so erfolgreich sein“, so Struve, „für die schweren Maschinen brauchen wir gefrorenen Boden.“ Aufseiten der Vereine sind wohl die Fortschritte der Vereinsheimsanierung in Eigenregie als größte Leistung zu benennen, ebenso das gelungene Dorffest. „Im neuen Jahr lässt die Gemeinde alle Fenster sanieren oder austauschen“, versichert der Bürgermeister. Aber auch der Bau der geplanten Sport- und Schützenstätte stehe in den Startlöchern, daher die Bitte an alle, Schützen und Sportler als die Bauherren in jeglicher Art zu unterstützen. „Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten und wir werden alle vom Ergebnis profitieren.“ Eine Bauzeit von zwei Jahren ist veranschlagt. Im Frühjahr sollen die Schilder für die bereits bestehenden Rad- und Wanderwege an der Roth aufgestellt werden. „Was noch fehlt, ist der offizielle Radweg von Unterroth nach Buch“, so Struve. Die Erschließung von Teil drei des Baugebiets erfolge nach Bedarf.

    Als größte Herausforderung bezeichnete Struve jedoch die Energiewende, welche das Aufstellen von Windrädern zur Folge habe. „Der Anblick der Höhenzüge zwischen den Tälern wird sich in fünf Jahren völlig verändert haben.“ Allerdings sollen sie in Gruppen, also in kleinen Windparks aufgestellt werden. „Das wirkt nicht so heftig.“

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