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Politischer Frühschoppen: Kaiser: „Wenn ich etwas angehe, möchte ich gewinnen“

Politischer Frühschoppen

Kaiser: „Wenn ich etwas angehe, möchte ich gewinnen“

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    Marita Kaiser beim politischen Frühschoppen in Winterrieden.
    Marita Kaiser beim politischen Frühschoppen in Winterrieden. Foto: Foto: clb

    Winterrieden Landwirtschaft bedeute für sie Eigeninitiative, kompetente Leute und unbürokratische Denkstrukturen. Deshalb fühle sie sich wohl im ländlich geprägten Landkreis Unterallgäu, erklärte Marita Kaiser bei einem politischen Frühschoppen in Winterrieden. Die Illertisser Bürgermeisterin kandidiert im Unterallgäu bei der Landratswahl.

    Auf Einladung des CSU-Ortsverbands stellte die parteilose Kandidatin, die aber von der CSU nominiert wurde, ihre politischen Ziele vor. Sie verdeutlichte, welches Potenzial im Landkreis vorhanden sei und welche Voraussetzungen sie mitbringe, um das Unterallgäu weiter nach vorn zu bringen.

    Nachdem CSU-Ortsvorsitzender Leonhard Martin klar dargestellt hatte, was seine Partei von einem Landkreischef erwarte, konkretisierte Kaiser, wie sie diese erfüllen wolle: „Wenn ich etwas angehe, dann möchte ich auch gewinnen!“ Vor allem wolle sie erreichen, dass die Unterallgäuer Interesse an dieser Wahl zeigen. Die aufgrund des demografischen Wandels notwendige Entwicklung im Unterallgäu wolle sie gemeinsam mit den Bürgern voranbringen.

    Die Landwirtschaft solle weiterhin Markenzeichen des Landkreises sein. „Wir brauchen nicht nur genügend Kinder, sondern auch einen Bevölkerungszuzug.“ Deshalb sollte das Unterallgäu neben Arbeitsplätzen auch ein attraktives Umfeld, Kindergärten und Kinderkrippen bieten. Priorität räumte sie auch der Sicherung der heimischen Wirtschaft ein. Jugendlichen müsse ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Kaiser: „Junge Leute sollen ihr Glück im Unterallgäu suchen und finden.“

    Ziel: Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren erhalten

    Große Bedeutung messe sie auch den Senioren bei. „Sie sollen sich in der Region wohlfühlen und ihren zum Teil noch sehr langen Lebensabschnitt angenehm gestalten können.“ Dazu sei ein dezentrales Gesundheitssystem notwendig.

    Für Marita Kaiser ist es ganz klar, dass die beiden Landkreis-Kliniken in Ottobeuren und Mindelheim erhalten werden müssen. Jedes Krankenhaus müsse eine chirurgische Ambulanz und eine patientenorientierte Spezialisierung vorweisen. „Unsicherheiten hinsichtlich Personal, Patienten und Organisation müssen jetzt geklärt werden“, fordert sie. Unter dem Leitgedanken „Mobilität für alle“ sei die Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs sehr wichtig. Bürgernähe möchte Kaiser im Falle ihrer Wahl durch Bürgersprechstunden schaffen und aufrechterhalten. „Meine Politik geht von unten nach oben“, betonte die Landratskandidatin. Das Landratsamt sei für sie ebenso wie das Rathaus ein Dienstleistungsbetrieb.

    „Wie schaffen wir es, wieder mehr junge Leute für die Politik zu interessieren?“, wollte Markus Grauer wissen. „Jugendliche erreicht man, indem man sie ernst nimmt“, ist Kaiser überzeugt und verwies auf das in Illertissen bestehende Jugendparlament.

    Ein Bericht zur Diskussion folgt.

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