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Längst noch keine Ruheständler

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Längst noch keine Ruheständler

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    Zum Fest der Goldenen Hochzeit durften Maria und Anton Saur auch die Glückwünsche von Zweitem Bürgermeister Hans-Peter Mayer (rechts) und Drittem Bürgermeister Manfred Kienle (links) entgegennehmen.
    Zum Fest der Goldenen Hochzeit durften Maria und Anton Saur auch die Glückwünsche von Zweitem Bürgermeister Hans-Peter Mayer (rechts) und Drittem Bürgermeister Manfred Kienle (links) entgegennehmen. Foto: Foto: clb

    Winterrieden Auch wenn sie mit 71 und 76 Jahren das Rentenalter erreicht haben, sind Maria und Anton Saur noch lange keine Ruheständler. Während er jeden Tag auf dem Hof seines Sohnes mithilft, kocht sie für die ganze Familie und werkelt im Haus. Munter und aktiv konnten die Eheleute im Kreis ihrer Familie das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Winterriedens Zweiter und Dritter Bürgermeister, Hans-Peter Mayer und Manfred Kienle, überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde.

    Die aus Boos stammende Maria Saur ist im November 1955 als Bedienung ins Winterrieder Gasthaus gekommen. „Beim Vorbeifahren auf dem Traktor sah ich sie zum ersten Mal und wollte sie unbedingt näher kennenlernen“, erinnert sich Anton Saur. Später sei er regelmäßig, zunächst mit dem Fahrrad und dann mit dem Motorrad, nach Boos gefahren, um seine Braut zu besuchen. Die Trauung fand, wie damals üblich, an einem Montag in der Winterrieder Pfarrkirche statt.

    Neben der vielen Arbeit auf dem Hof war Anton Saur, der vor Kurzem mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet wurde, in vielen Winterrieder Vereinen engagiert. Dies war nur möglich, weil ihm seine Frau Maria sprichwörtlich „den Rücken frei hielt“. Sie kümmerte sich um den Haushalt und zog die fünf Kinder groß. Das Fest der Goldenen Hochzeit feierte das Paar mit Verwandten, Freunden, Kindern und mittlerweile drei Enkeln. (clb)

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