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Theater: Mit Spectaculum in den Herbst

Theater

Mit Spectaculum in den Herbst

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    Schamlos nutzt der arbeitslose Eric Swan die Netzwerke des englischen Sozialsystems aus, bis plötzlich eine Überprüfung durch das Sozialamt vor der Tür steht. Die Jugendbühne steckt derzeit mitten in der Probenarbeit.
    Schamlos nutzt der arbeitslose Eric Swan die Netzwerke des englischen Sozialsystems aus, bis plötzlich eine Überprüfung durch das Sozialamt vor der Tür steht. Die Jugendbühne steckt derzeit mitten in der Probenarbeit. Foto: Foto: ub

    Vöhringen Ob die „7“ wirklich eine Glückszahl ist, wird sich weisen. Spätestens dann, wenn sich im Josef-Cardijn-Haus am Samstag, 5. November, 20 Uhr, der Vorhang zur Cooney-Komödie hebt und das Stück „Und ewig rauschen die Gelder“ über die Bühne geht. Die Vöhringer Jugendbühne Spectaculum bereitet zum siebten Mal ihr Herbstprogramm vor. Sind im Frühjahr immer die kleinen Akteure gefragt, so sind es im Herbst die jungen Erwachsenen, die zum größten Teil aus der Schar der kleinen Schauspieler „nachgewachsen“ sind.

    Spielleiter Thomas Boxhammer, der sich auch dieses Mal wieder zwei Co-Regisseure an die Seite geholt hat – nämlich Christoph Schlander und Marion Coniglio – verteilt die Regiearbeit gerne auf mehrere Schultern. Aber es ist nicht nur die Arbeitsteilung, sondern Boxhammer verfolgt damit eher pädagogische Ziele. So können junge Menschen Kompetenz lernen und mit Verantwortung umzugehen. Letzteres gilt für die jungen Spielleiter, denn Christoph Schlander ist ein erfahrener Theatermann.

    Englands Sozialsystem auf die Schippe nehmen

    Es ist das siebte Stück, das die Gruppe der jungen Erwachsenen auf die Bühne gebracht hat. Ausgewählt hat Boxhammer die Erfolgskomödie „Und ewig rauschen die Gelder.“ Damit nimmt der englische Autor Michael Cooney, Sohn von Ray Cooney, das Sozialsystem Englands auf die Schippe.

    „Mitten aus dem Leben gegriffen, lassen Wortspiel und Situationskomik kein Auge trocken“, da ist sich Boxhammer ganz sicher. Es geht in der Komödie um einen Mann, der seiner Frau nicht gestehen kann, dass er arbeitslos ist.

    Der Scheck eines früheren, jetzt ausgewanderten Nachbarn war die finanzielle Rettung und gleichzeitig ist sie der Anfang von Verwicklungen und heiklen Situationen, erst recht als eine Prüfung des Sozialamtes ins Haus steht. Denn der Arbeitslose erhält vom Staat Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente. Selbst Krankengeld und die Schulmilch werden nicht ausgelassen. Aber selbstredend gibt es ein Happy End.

    „Wie in den letzten Jahren steht Spectaculum für leichte, aber hochwertige Unterhaltung“, meint Boxhammer. Zehn Schauspieler zwischen 17 und 22 Jahren stehen auf der Bühne. „Zusammengerechnet bringen wir es auf 75 Jahre Bühnenerfahrung“, berichtet Boxhammer nicht ohne Stolz. Seit Mai wird in der Grundschule Illerberg geprobt.

    Aufführungstermine: Samstag, 5. November, 20 Uhr (Premiere), Samstag, 12. November, 20 Uhr, Sonntag, 13. November, 18 Uhr, Freitag, 18. November, 20 Uhr, und Samstag, 19. November, 20 Uhr.

    Karten sind im Vorverkauf bei der Illertisser Zeitung und bei der VR-Bank Vöhringen zu haben, aber auch unter der Telefon-Nummer 07343/5351.

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