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Früherziehung: Mit Swimmy den Ozean entdecken

Früherziehung

Mit Swimmy den Ozean entdecken

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    Über 65 Kinder brachten mit dem Musical „Swimmy“ ein buntes Spielen, Tanzen und Musizieren auf die Bühne. Das Foto zeigt die Beteiligten beim Bändertanz der Meerespflanzen.
    Über 65 Kinder brachten mit dem Musical „Swimmy“ ein buntes Spielen, Tanzen und Musizieren auf die Bühne. Das Foto zeigt die Beteiligten beim Bändertanz der Meerespflanzen.

    Bellenberg Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zum 25-jährigen Jubiläum hat die Musikschule Dreiklang das Musical „Swimmy“ auf die Beine gestellt. Über 65 Kinder aus den Klassen der „Musikalischen Früherziehung“ aus Vöhringen, Bellenberg und Illertissen sowie der Rhythmikklasse hatten sich unter der versierten Leitung von Cornelia Vogt-Freitag und Sabine Schlecker intensiv auf die Aufführung vorbereitet. Sie führten die Gäste voll kindlicher Unbekümmertheit in die bezaubernde Welt des Ozeans.

    Das Musical beruht auf dem Bilderbuch von Leo Lionni

    Das Musical lehnt sich an das allseits bekannte Bilderbuch von Leo Lionni an, das 1963 erstmals erschienen und damals mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden war. Es hat bis heute nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt und so durfte man gespannt sein, wie die beiden Lehrkräfte den Stoff des Bilderbuchautors konzeptionell in bewegte musikalische Darstellungen umsetzen würden.

    Zur Geschichte: Swimmy, ist ein kleiner, schwarzer Fisch, der zum Glück schnell, geschickt und klug ist. Er lebt mit einem Schwarm vieler kleiner roter Fische in einer Ecke des Meeres mit wundersamen Wesen und Pflanzen. Dort kann es manchmal für kleine Fische aber auch sehr gefährlich werden. Das erfährt Swimmy, als seine vielen roten Freunde eines Tages im großen Schlund eines gefährlichen Hais verschwinden. Nun allein, macht er sich auf den Weg um die Schönheiten der Meere näher kennenzulernen. So trifft er die kleine Qualle Quintolla, einen lustigen roten Hummer und den Seestern Attila, schwimmt an einem Aal entlang und weiß am Schwanzende nicht mehr, wie der Kopf des Aales ausgesehen hat. Er lässt sich im Meerespflanzenwald umschmeicheln und staunt am Korallenriff über die glitzernden, seltsamen Bewegungen der Meeresbewohner. Eines Tages entdeckt er bei seiner Erkundungstour wieder einen Schwarm roter kleiner Fische. Hätte er damals nicht selbst gesehen, wie seine Freunde im gefräßigen Haimaul verschwunden waren, er hätte schwören können, sie jetzt wieder zu finden. Die roten Fische haben große Angst und wollen nicht mit Swimmy in den riesigen Ozean schwimmen. Doch er hat eine Idee und überzeugt seine neuen Gefährten, zusammen einen großen Fisch zu bilden mit ihm als wachsames Auge mittendrin. Sie überwinden ihre Angst und bringen den Mut auf, mit Swimmy die Schönheiten der Meere zu erforschen.

    In Bühnenbild und Kostümen steckt viel Liebe zum Detail

    Eine bezaubernde Geschichte, deren Umsetzung bereits im aufwendigen und damit besonders kreativen Bühnenbild hohes Lob verdient. Wie viel Arbeit, zeitlicher Aufwand und Liebe zum Detail allein in Kulissen und Kostümen steckte, muss an dieser Stelle hoch anerkannt werden. Die abwechslungsreiche Inszenierung mit Liedern, Tänzen, darstellendem Spiel und instrumentaler Begleitung ließ, sowohl beim Publikum als auch bei den Kindern keine Langeweile aufkommen. Die Spielfreude war allen ins Gesicht geschrieben. Ein besonders gelungener Gag war sicherlich die Verspeisung des Fischschwarmes durch den Hai: Ein Kriechtunnel war dazu zu einem etwa fünf Meter langen hungrigen Hai „umgebaut“ worden, in dessen Tunnelröhre nach und nach alle Fische verschwanden. Einen sicheren Klangteppich bot Musikschuldirektor Ralf Hoffmann, der die Akteure am Klavier begleitete, oftmals auch unterstützt durch die Rhythmusgruppe. Swimmys wichtige Botschaft kann damit auf die Kinder der musikalischen Früherziehung und der Rhythmikgruppe übertragen werden – „Gemeinsam sind wir stark“. Denn das Kindermusical des kleinen munteren schwarzen Fisches war eine starke Gemeinschaftsleistung.

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