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Mariensingen: Perlendes Lob für die Gottesmutter

Mariensingen

Perlendes Lob für die Gottesmutter

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    Bereits zum 33. Mal trafen sich heuer Sänger und Musikanten aus der Region zum Mariensingen in der Wallfahrtskirche Kirchhaslach.
    Bereits zum 33. Mal trafen sich heuer Sänger und Musikanten aus der Region zum Mariensingen in der Wallfahrtskirche Kirchhaslach. Foto: Foto: clb

    Kirchhaslach Wenn eine Veranstaltung auf langjährige Tradition zurückblicken kann, besteht die Gefahr, dass sie ähnlich oder gar langweilig wirkt. Nicht so das Mariensingen in der Kirchhaslacher Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Dank seiner guten Kontakte und Verbindungen zu volkstümlichen Sängern und Musikgruppen gelingt es Fritz Fahrenschon aus Babenhausen immer wieder, das Programm der kirchlichen Konzertstunde mit neuen Farbtupfern zu bereichern.

    Die ins barocke Gotteshaus gekommenen Gäste erlebten eine gehaltvolle Stunde des Singens und Musizierens zu Ehren der Gottesmutter. Sie fand mit dem gemeinsam intonierten „Kirchhaslacher Wallfahrerlied“ einen mächtigen Auftakt. Wie die Perlen einer Kette reihten sich die vielfältigen Beiträge aneinander.

    Jede glänzte in einer anderen Facette. Mit „Mariä Wiegenlied“, einem „Lob der Königin“ sowie der Melodie „Erhebt in vollen Chören“ ließen die Weinrieder Bläser und alle Sänger strahlende Töne erschallen. Zarter, aber nicht weniger eindrucksvoll wirkten die Klänge der „Gempfinger Flötenmusik“.

    Durch Maria breitet sich das Gute in der Welt aus

    „Wenn sich Christen zu allen Zeiten und an allen Orten hilferufend an die Gottesmutter wenden, stützen sie sich auf ein unerschütterliches Vertrauen“, regte Pfarrer Joachim Dosch zum Nachdenken an: „Gott hat bei Maria alles zum Guten geführt. Durch sie bewirkt er, dass sich das Gute in der Welt ausbreitet.“ Die fünf klangrein harmonierenden „Kemnater Sängerinnen“ steuerten mit „Maria liebe Frau“ und einer „Aria“ inniges Marienlob bei.

    Als größte Gruppe hatte sich die Chorgemeinschaft Holzschwang unmittelbar vor dem Hochaltar aufgestellt, um die „freudenvolle Stunde“ zu besingen. Unter Leitung von Marianne Altstetter-Ederle entfalteten die Sänger ein homogenes Klangbild. Ein „Preislied an Maria“, das aus der „Sammlung Fahrenschon“ stammende Loblied „Maria bring die Ehr“ und „Der güld’ne Rosenkranz“ gaben Altstetter-Ederle Gelegenheit, ihren ebenso gefühlvollen wie voluminösen Sopran voll zur Geltung zu bringen.

    Dass sich die Harfe als „himmlisches Instrument“ ausgezeichnet in das Lob der Himmelskönigin einfügt, bewies Veronika Daubner. Mit einer „Quadrilla“, einem „deutschen Tanz“ und einem „Wiegenlied“ setzte sie immer wieder zarte Akzente.

    Als gewaltigen Kontrast ließ Dominik Herkommer zur Begleitung von Bläsern und Solistin zwischendurch immer wieder die Schwarzbauer-Orgel erklingen. Als die Besucher zum Abschluss traditionell in die Weise „Maria breit den Mantel aus“ einstimmen durften, wurden ihnen die von Pfarrer Dosch zitierten Worte des Benediktinerpaters Anselm Grün richtig bewusst: „In der Musik wird die Seele leicht.“

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