Illertissen/Weißenhorn „Wir haben auch gemeinsam Gottesdienst gefeiert, das war ganz anders als bei uns in Tiefenbach“, berichtet die neunjährige Jenny Kreutzmann vom Ministrantentag in Weißenhorn. Maxi Kempter, 10, aus Jedesheim und Sebastian Hanschke, 13, aus Tiefenbach hatte das Basteln in der Gruppe gefallen: „Unsere Windräder sind toll.“
Mit dem Tiefenbacher Pfarrer und Regionaljugendseelsorger Martin Gall, seiner Kollegin Julia Neumaier und 100 Minis aus den Kreisen Günzburg und Neu-Ulm hatten sie an der Fortbildung im Haus der Begegnung St. Claret teilgenommen und mehr als Spiel und Spaß erlebt.
Unter dem Motto „Einer für alle, alle für einen“ bot das Programm mehrere Workshops, wobei die Windrad-Fabrikanten von dem meditativen Gedanken begleitet wurden: „Gestalte dein Windrad und lass deine Talente in bunten Farben leuchten.“ Ein anderes Thema hieß: „Wann kann ich was im Gottesdienst singen“, und sogar der „Super-Mini“ wurde ermittelt. Maxi Kempter schaffte innerhalb seiner Gruppe dieses Prädikat.
Spannend: Spiele aus anderen Erdteilen
Jenny Kreutzmann wird besonders die Spiele aus anderen Erdteilen in Erinnerung behalten: „Wir haben international gespielt, das war total interessant.“ Und Sebastian Hanschke freut sich über den selbst gemachten Button, für den er selbst das Kreuzsymbol gemalt hat. Im Abschlussgottesdienst konnten die Minis ihre Erfahrungen vertiefen oder noch dazulernen, so sie erst am Anfang ihrer „Karriere“ stehen wie Jenny: „Solche Hostien habe ich noch nie gesehen, sie sind kleiner und schmecken anders.“ (lor)