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Neujahrsempfang: Wasserversorgung bestimmt auch 2012

Neujahrsempfang

Wasserversorgung bestimmt auch 2012

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    Gemeinsam mit Vereinsvertretern, Gemeinderäten sowie Bürgerinnen und Bürger stieß der Winterrieder Bürgermeister Gerhard Brosch (im Bild Zweiter von rechts) auf das neue Jahr an.
    Gemeinsam mit Vereinsvertretern, Gemeinderäten sowie Bürgerinnen und Bürger stieß der Winterrieder Bürgermeister Gerhard Brosch (im Bild Zweiter von rechts) auf das neue Jahr an. Foto: Foto: clb

    Von Claudia Bader

    Winterrieden Mit flotten Blasmusikklängen, guten Wünschen und einem Prosit sind Bürgermeister Gerhard Brosch und seine Gemeinderäte gemeinsam mit Vertretern von kirchlichem und öffentlichem Leben sowie Bürgern ins Neue Jahr gestartet. „Durch Arbeit und Fleiß konnten wir 2011 einige Erfolge verbuchen“, resümierte Brosch. „Stück für Stück werden wir auch künftig anstehende Aufgaben annehmen und abarbeiten.“

    Trotz anderslautender Prognosen seien die Steuereinnahmen der Gemeinde nicht rückläufig, sondern gleich geblieben mit Tendenz nach oben, freute sich der Bürgermeister.

    „Diese Investition hat sich gelohnt“, lobte er den auf der ehemaligen Bahntrasse Babenhausen-Kellmünz verwirklichten Geh- und Radweg Iller-Roth-Günz. Er führe Menschen aus zwei Landkreisen sowie drei Tälern zusammen. Als abgeschlossene Projekte zählte Brosch auch die Verwirklichung des Winterrieder Wohnbaugebiets „Gänsberg“ auf. „Bis auf drei Plätze sind alle bereits verkauft.“ Für die Breitbandversorgung von Winterrieden habe die Gemeinde die Zuschüsse gesichert. Die Einrichtung des schnellen Internets werde von der Telekom im Laufe des Jahres voran- gebracht.

    Nachdem die Planung der neuen Wasserversorgung schon seit fünf Jahren diskutiert werde, mache die Umsetzung noch immer Probleme. Denn das Waldstück Richtung Reichau, auf dem der neue Brunnen entstehen soll, befindet sich im Besitz des fürstlichen Hauses Fugger. „Trotz intensiver Bemühungen haben wir noch immer keinen tragbaren Konsens gefunden“, bedauert Brosch. Er hoffe, dass er bis zur Bürgerversammlung im Frühjahr endlich eine Lösung vorstellen kann.

    Als weitere Aufgabe in Winterrieden steht die Sanierung von Gemeindestraßen an.

    Die von Bibern und Wildschweinen verursachten Schäden an Feldwegen und Gemeindeverbindungsstraßen bereiten Bürgermeister Brosch und dem Gemeinderat Kopfzerbrechen. „Hier ist in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Unterallgäu eine rasche Lösung notwendig.“ Nach umfangreichen Dankesworten leitete die Musikkapelle Winterrieden mit schwungvollen Weisen zum geselligen Teil des Stehempfangs im Obergeschoss des Rathauses über.

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