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Siegerehrung: Wendelin Egger siegt mit hauchdünnem Vorsprung

Siegerehrung

Wendelin Egger siegt mit hauchdünnem Vorsprung

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    Automobilclub-Sportleiter Harald Pendelin (rechts) und Bürgermeister Otto Göppel (im Hintergrund) überreichten den Siegerpokal an Wendelin Egger.
    Automobilclub-Sportleiter Harald Pendelin (rechts) und Bürgermeister Otto Göppel (im Hintergrund) überreichten den Siegerpokal an Wendelin Egger. Foto: Foto: fsc

    Wendelin Egger (Ritzisried) heißt der neue Meister des Automobilclubs Babenhausen (ACB) im ADAC. Egger war mit seinem Fahrzeug überwiegend in der Motorsportserie „Formel Vau Europa/historisch“ angetreten, meist auf permanenten Rennstrecken wie Hockenheim- oder Salzburgring. Mit dem minimalen Vorsprung von weniger als einem Wertungspunkt sicherte er sich den Clubmeistertitel vor Andreas Höpfl und Florian Schuberth.

    Auf die Aktivitäten des 117 Mitglieder umfassenden AC Babenhausen blickte zuvor dessen Vorsitzender Karl-Heinz Weckerle zurück. Dabei bildete das Oldtimertreffen mit über 150 Fahrzeugen den Höhepunkt. Gleichzeitig stieß der Veranstalter an die Grenzen seiner Ausstellungsflächenkapazität. Auch heuer soll wieder ein Oldtimertreffen stattfinden, voraussichtlich am 14. August. Doch auch die Fahrzeugweihe im ehemaligen Brauereihof und die Ostereiersuchfahrt, an der sich rund 80 Grundschulkinder beteiligt hatten, erfreuten sich einer großen Resonanz.

    Trotz einiger Ausgaben für den laufenden Betrieb konnte Kassier Walter Bertele erneut schwarze Zahlen schreiben und einige Euro den Rücklagen zuführen. Die Motorsport-Veranstaltungen waren die größten Ausgabenposten, einerseits bezüglich der Pokalkosten, andererseits hinsichtlich der Zuschüsse für die aktiven Motorsportler.

    Für diese zog Sportleiter Harald Pendelin ebenfalls eine positive Bilanz. Insgesamt neun Fahrer vertraten die Farben des Automobilclubs Babenhausen. Dabei standen sie 77Mal am Start im Automobilslalomsport (bis hin zur Deutschen Slalommeisterschaft) und sechs Mal bei Bergrennen wie am Oberjoch. 29Starts erfolgten bei Rundstreckenrennen zum Beispiel am Nürburgring, in Spa, Monza oder auf dem Salzburgring. Diesen positiven Trend führte Pendelin vor allem darauf zurück, dass die Zahl der Aktiven weiter zugenommen hat. Diese machten zugleich beste Reklame für den heimischen Slalom, der im vergangenen Jahr aber unter den Wetterunbillen litt. Wie eng es letztendlich um den Clubmeistertitel zuging, geht schon daraus hervor, dass ursprünglich der falsche Fahrer gekrönt wurde.

    Eine Nachprüfung ergab aber, dass letztendlich Wendelin Egger mit 68,80 Punkten knapp die Nase vorne hatte. Er war in den letzten Clubmeisterschaften stets im Vorderfeld anzutreffen und schaffte diesmal den Sprung ganz oben aufs Siegerpodest. Äußerst knapp dahinter platzierten sich die Slalomfahrer Andreas Höpfl mit seinem Opel Corsa (68,80 Punkte) und Florian Schuberth mit seinem BMW M3 (67,10 Punkte).

    Nicht nur ihnen gratulierte Bürgermeister Otto Göppel, sondern auch dem ACB für erfolgreiche Vereinsarbeit. So machen die Fahrer und die Veranstaltungen des ACB den Namen des Fuggermarktes weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt.

    Mit einem Film und einer kurzen Diskussion zum Thema Pkw-Maut, die der ADAC komplett ablehnt, klang die harmonische Jahreshauptversammlung aus.

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