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Theater: Wer ist der Vater?

Theater

Wer ist der Vater?

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    Eine Szene aus „Das Stammtischkind“ im Lindensaal in Unterroth: (von links) Gaby Ehrentreich, Wolfgang Buchmiller, Claudia Sturm, Thomas Sailer und Franz Konrad.
    Eine Szene aus „Das Stammtischkind“ im Lindensaal in Unterroth: (von links) Gaby Ehrentreich, Wolfgang Buchmiller, Claudia Sturm, Thomas Sailer und Franz Konrad. Foto: Hans Kuhn

    Oberroth Jubel, Trubel, Heiterkeit! Das herrschte bei der Premiere des Lachschlagers „Das Stammtischkind“ in drei Akten in schwäbischer Mundart von Ludwig Nüßle im Lindensaal. Schon die ersten zwei gut besuchten Aufführungen bewiesen wieder die sehr guten Leistungen des quirligen Unterrother Theatervölkchens unter der Spielleitung von Hubert Ritter.

    Der Ort der Handlung ist eine biedere Gaststube im Schwabenland. Hier planen die vier Stammtischbrüder einen Ausflug ohne Frauen und Freundinnen nach Hamburg. Mit von der Partie sind der tonangebende Gastwirt vom Lamm Franz Konrad als Eugen Lämmle, die Stammtischfreunde Wolfgang Buchmiller als unter dem Pantoffel stehende Hansjörg Häberle, Alexander Dreier als der ledige Lebemann Paul Brüstle und Hubert Ritter als einfältiger lediger Dorftrottel mit Geistesblitzen.

    Doch da taucht in der Gastwirtschaft die schicke, junge Dame Maxi auf, die Gabi Ehrentreich gekonnt spielt. Sie sucht ihren Vater, den sie noch nicht kennt.

    Keiner will von den Stammtischbrüdern etwas mit dem unehelichen Kind zu tun haben. Als sie aber merken, dass Maxi ein beachtliches Einkommen hat, will auf einmal jeder der Vater sein. Es kommt zum Vaterschaftstest. Da mischt nun auch Thomas Sailer als Anwalt und Manager kräftig mit. In dem turbulenten Auf und Ab der Gefühle erhält der Wirt einen Brief mit der Ankündigung eines Besuches von seiner Erbtante Berta. Sie wird von Karin Dreier gespielt, die zu der großartigen Gesamtleistung mit dem Geheimnis um das Kind wesentlich beiträgt. Energisch und resolut agieren Claudia Sturm als Wirtsfrau Lämmle und Daniel Buchmiller als aufgeweckter, modern denkender Gastwirtssohn Moritz.

    Nicht wegzudenken von der Unterrother Bühne sind auch Ulrike Poppele, diesmal als redefreudige Rosa Häberle und Geli Glogger, als ledige neugierige Nachbarin. Zum Gelingen tragen auch die beiden Souffleusen Jeanette Buchmiller und Brigitte Jutz sowie Ukrike Egle in der Maske bei.

    Gespielt wird noch viermal und zwar am Freitag, 23. März, um 19.30 Uhr, am Sonntag, 25. März, bereits um 18 Uhr, am Freitag, 30. März, um 19.30 Uhr und am Samstag, 31. März, um 19.30 Uhr. Platzreservierungen sind unter der Telefon 07343/922485, täglich von 12 bis 14 Uhr und ab 18 Uhr möglich.

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