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Kirche: 115 Schwestern vor 115 Jahren

Kirche

115 Schwestern vor 115 Jahren

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    Zwei Schwestern feierten ihr Professjubiläum am Tag des 115-jährigen Bestehens der St. Josefskongregation Ursberg: 115 Jahre lebten und wirkten sie nach ihrem Versprechen, das sie an ihrem Ehrentag wieder erneuerten. Unser Bild zeigt Schwester Adelinde Hallmannseder (links) und Schwester Bertila Ruf.
    Zwei Schwestern feierten ihr Professjubiläum am Tag des 115-jährigen Bestehens der St. Josefskongregation Ursberg: 115 Jahre lebten und wirkten sie nach ihrem Versprechen, das sie an ihrem Ehrentag wieder erneuerten. Unser Bild zeigt Schwester Adelinde Hallmannseder (links) und Schwester Bertila Ruf. Foto: wgl

    Ursberg Das Fest des heiligen Josef am 19. März wird in der St. Josefskongregation in Ehren gehalten. Die Gebäude sind mit Fahnen geschmückt und zum vormittäglichen Gottesdienst sind alle Schwestern auf den Beinen. In diesem Jahr besteht diese segensreiche Einrichtung 115 Jahre, worauf Geistlicher Direktor Walter Merkt als Hauptzelebrant in einem Festgottesdienst in der Mutterhauskapelle einging.

    Ihm assistierten Aushilfspriester George Azhikunnel, Kaplan Konrad Bestle, Franziskanerpater Benedikt Grimm, Kurseelsorger im Heilbad Krumbad, Karl Heidingsfelder, Ortspfarrer Marko Iljic, der frühere Geistliche Direktor Johann Wagner und Pfarrer Johann Wiedemann. „Mit dem Blick in die Vergangenheit dürfen wir heute ein Fest der Freude und der Zukunft mit Gott feiern“, so Merkt in seinen einleitenden Worten.

    Vor genau 115 Jahren am Josefstag wurden in Ursberg 115 Schwestern eingekleidet, die St. Josefs-kongregation war gegründet und das Vertrauen auf eine gute Zukunft bildete den ersten Baustein der Kongregation. Merkt zitierte dabei den Gründer, Dominikus Ringeisen, und hinterfragte: „Wo wären wir heute, wenn es die St. Josefs-kongregation nicht gäbe?“ Mit dem Professjubiläum der beiden Schwestern Bertila Ruf und Adelinde Hallmannseder ist es ein doppelter Freudentag, denn die Jubilarinnen haben in 65 Jahren den Weg beschritten, der ihnen vorgegeben wurde. Für Schwester Adelinde war Ursberg ihre Heimat, eröffnete sie doch jenen mit großer Geduld die Welt, denen das Ohr verschlossen war.

    Ebenso hat Schwester Adelinde in mehreren Filialen im Küchendienst für die Menschen gesorgt. Im Verlauf der Messe erneuerten die Schwestern ihr Professversprechen, das unter anderem beinhaltet, nach dem Evangelium, in Armut und Schlichtheit und in Gehorsam zu leben und sich in den Dienst der besonders hilfsbedürftigen Brüder und Schwestern zu stellen.

    Während der Schwesternchor mit Orgel und ein Bläser- und Streicherensemble den Festgottesdienst umrahmten, stimmten die Schwestern und Gäste zum Abschluss in das mächtige „Großer Gott wir loben dich“ ein. (wgl)

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