Landkreis Die Forstbetriebe Weißenhorn und Zusmarshausen sowie die Revierinhaber im Landkreis haben in den vergangenen Wochen 14 größere, revierübergreifende Jagden auf Wildschweine organisiert. Dabei wurden insgesamt 98 Schwarzkittel erlegt.
Die Probleme mit dem Schwarzwild waren der Schwerpunkt bei der Versammlung der Jagdvorsteher im Landkreis Günzburg, die auf Einladung des Landratsamtes in Edelstetten stattfand. Ulrich Hins vom Bayerischen Bauernverband Schwaben berichtete den Jagdvorstehern über die Entwicklung der Schwarzwildbestände in Bayern und wies auf das starke Vermehrungspotenzial bei den Wildschweinen hin. Weibliche Wildschweine setzen oft zweimal im Jahr jeweils zwischen fünf und acht Frischlinge und diese sind oft schon nach einem Jahr geschlechtsreif.
Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, ist laut Pressemitteilung ein reger Informationsaustausch zwischen Landwirten und Jägern dringend geboten, denn nur mit gemeinsamen Anstrengungen könne die Schwarzwildpopulation verringert werden. Im zweiten Referat erläuterte Forstdirektor Peter Birkholz vom Krumbacher Landwirtschaftsamt die Änderungen bei den forstlichen Gutachten zur Waldverjüngung. Im März und April werden im gesamten Kreis die Daten für das neue Gutachten erhoben. Jagdvorsteher und Jäger können in Absprache mit den Revierförstern an den Erhebungen teilnehmen. (zg)