Krumbach „Krumbachs ältester Verein hat seine Aktivitäten kontinuierlich fortgesetzt und damit die Farben der Stadt in weitem Umkreis würdig vertreten, was man nicht hoch genug schätzen kann.“ Das sagte Bürgermeister Hubert Fischer bei der Generalversammlung des Musikvereins. Lobend erwähnte er die intensive Nachwuchsarbeit und sicherte auch weiterhin dem Verein die Unterstützung der Stadt zu. Dies wisse man dankbar zu würdigen, denn der Musikverein ist einer der wichtigsten Kulturträger der Stadt und möchte die bisherige erfolgreiche Vereinsarbeit auch in Zukunft weiterführen, folgerte Erster Vorsitzender Josef Biberacher.
Biberacher freute sich im Vereinslokal Munding, dass mit der großen Zahl anwesender Aktiver und Gäste Interesse an der Weiterentwicklung des Vereins gezeigt werde. Sorgen mache ihm jedoch die rückläufige Zahl der passiven Mitglieder. Er appellierte an die Anwesenden, im Bekannten- und Freundeskreis für einen Beitritt zu werben. Hervorragend bewährt habe sich das Festwochen-Komitee, ohne dessen tatkräftigem Einsatz die Organisation der Festwoche nicht möglich wäre.
Dirigent hat mit 60-köpfigem Orchester viel Spaß
Mit rund 90 Prozent sei der Probenbesuch erfreulich gut, sagte Biberacher und belohnte die vorbildlichsten Musiker: Dirigent Robert Hartmann (43 von 44), Maximilian Plail ((42) sowie Harald Brandner, Tobias Ehrmann, Dr. Armin Hagemeister und Karl Ring (je 41) mit einem guten Tröpfchen. Auch nach Ablauf des dritten Jahres mache ihm die Tätigkeit als Dirigent in dem rund 60-köpfigen Orchester viel Spaß, resümierte Robert Hartmann in seinen Bericht. Stolz mache ihn die musikalischen Leistungen bei allen Auftritten, besonders freue er sich aber, zwei Mal die höchste Punktzahl in der Höchststufe und in Breitenbrunn sogar den Punktesieg der gesamten Wertungsspiele erreicht zu haben. Sein Ziel sei es, diesen Stand zu halten, „denn mit der Teilnahme bei den Wettbewerben in Münsterhausen und Zaisertshofen kommen hohe Anforderungen auf uns zu“, so Hartmann. Außerdem sollen das Frühjahrskonzert, festliche Messe und Auftritte bei der Festwoche, im Hirschgarten in München oder beim Besuch der Partnerkapelle Kaltern im Juni erfolgreich werden. Eine Neuauflage gibt es mit dem Musikerball am 18. Februar im Munding-Saal.
„Die musikalische Früherziehung ist langfristig der richtige Weg, Kinder schon früh für Instrumente zu interessieren“, lobte Hartmann den Beginn dieser Ausbildungsrichtung mit Andrea Stein. Verstärken sollte sich der Klarinettennachwuchs, denn auch in der Jugendkapelle sind nur wenige, die ins Orchester wechseln können.
Insgesamt sind es 84 Kinder und Jugendliche, 43 in der Jugendkapelle, 19 im Nachwuchsorchester, zwölf in der musikalischen Früherziehung und zehn Instrumentalschüler, die als Nachwuchsmusiker in Ausbildung sind, ließ Jugendleiter Renè Sautner in Vertretung des verhinderten Dirigenten Roland Dvorschak wissen. Mit zwei Wertungsspielen, Mitwirkung am Frühjahrskonzert, Gestaltung von „Jugend in Concert“, Schülerkonzert und weiteren Auftritten wollen die Youngsters wieder musikalisch tätig sein. (wgl)