Limbach Ein 24 Jahre alter Bauarbeiter ist am Mittwoch gegen 22 Uhr bei Arbeiten an der Autobahnbrücke bei Limbach schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, fiel der Mann in eine circa fünf Meter tiefe Baugrube. Die Bergung gestaltete sich schwierig, denn wegen gesperrter Strecken hatten die Rettungskräfte Probleme, zum Einsatzort zu gelangen.
Der 24-jährige Beschäftigte einer Baufirma befand sich nach Angaben der Polizei auf der alten Autobahnbrücke und wollte die Arbeiten an der neuen Brücke überwachen. Die alte Überführung, die bereits gesperrt ist, war auf Höhe der Auffahrten zurückgebaut. In diesem Bereich stürzte der Mann aus bislang unbekannten Gründen circa fünf Meter auf den Lehmboden in die Tiefe. Die Feuerwehren aus Limbach, Burgau und Günzburg waren im Einsatz. Der Mann musste wegen seiner sehr schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahnpolizei Günzburg hat die Ermittlungen übernommen.
Zahlreiche Abschnitte sind gesperrt
Für die Rettungskräfte gestaltete sich die Bergung schwierig, denn wegen des A8-Ausbaus sind zahlreiche Streckenabschnitte gesperrt oder verengt. Wie Christian Eisele, Kommandant der Günzburger Feuerwehr, gestern auf Nachfrage berichtete, ereignete sich der Unfall genau an der Brücke, das sei das Hauptproblem gewesen. Denn die Überfahrt zur Brücke war bereits abgetragen, die Behelfsbrücke werde noch gebaut. Die Brücke war somit über den normalen Rettungsweg nicht erreichbar. Um zu dem Verletzten zu gelangen, musste die Feuerwehr nach Angaben von Eisele über die Autobahn fahren, dafür sei die rechte Fahrspur gesperrt worden.