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Tennis-Landesliga: Bittere Schlappe für die Rot-Weißen

Tennis-Landesliga

Bittere Schlappe für die Rot-Weißen

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    Milan Bayerl  holte in Starnberg den einzigen Punkt für den TC Rot-Weiß Krumbach.
    Milan Bayerl holte in Starnberg den einzigen Punkt für den TC Rot-Weiß Krumbach. Foto: Adrian Bauer

    Den einzigen Punkt für Krumbach holte der „Veteran“ Milan Bayerl. Die Starnberger, die ihr erstes Spiel überraschend gegen den Aufsteiger aus Thyrnau 4:5 verloren hatten, spielten mit ihrer besten Aufstellung mit vier LK1-Spielern. Angeführt wurde die Truppe von Neuzugang Markus Weigelhofer aus Österreich, der in der ATP-Rangliste eine Platzierung um 900 hat. Die Krumbacher dagegen mussten auf ihre Nummer eins verzichten.

    In der ersten Runde fanden Stefan Liebl an Position vier und Udo Frick an sechs kein Rezept gegen ihre Gegner Sebastian Prechtel, beziehungsweise Florian Ziegler. Sie verloren ihre Spiele klar 3:6/1:6 und 2:6/2:6. Bei Peter Kristen an zwei musste der Match-Tiebreak entscheiden. Der erste Satz ging mit 6:3 an Kai Herda, der mit seinem schnellen Spiel dem Krumbacher einige Probleme bereitete. Im zweiten Satz brachte Kristen seinen Gegner mehr zum Laufen, zwang ihn zu mehr Fehlern und gewann diesen mit 6:3. Im Tiebreak sah es zunächst gut aus für den Krumbacher. Der Starnberger schaffte es aber, mit einigen guten Stopps den 1:5-Rückstand aufzuholen und den Match-Tiebreak mit 10:7 für sich zu entscheiden.

    Die zweite Runde hatte damit beim 0:3-Rückstand eine schwere Aufgabe. Für den „Ersatz-Einser“ der Rot-Weißen, David Mikula, war der Österreicher Weigelhofer, der mit sehr hohem Tempo spielte, eine Nummer zu groß. Mikula verlor deutlich mit 0:6 und 1:6.

    Dominik Garbatscheck an Position fünf wollte an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Das gelang ihm auch ganz gut. Im ersten Satz half seinem Gegner Ferdinand Guggenmos in der entscheidenden Phase zweimal das Glück. Nach dem 4:6 agierte der Krumbacher nicht mehr so aktiv, ließ sich viel stärker unter Druck setzen und verlor auch den zweiten Durchgang mit 3:6.

    Den einzigen Einzelpunkt holte im Duell der „Oldies“ Milan Bayerl gegen den Chilenen Gonzalo Fernandez. Die beiden begegneten sich schon öfters in den letzten 15 Jahren und immer waren es spannende Spiele. Auch dieses Mal schenkten sich die „Dreier“ nichts. Man sah dem Spiel nicht an, dass insgesamt 90 Lebensjahre auf dem Platz standen. Bayerl wusste, dass er die Ballwechsel kurz halten muss, was ihm im ersten Satz eine schnelle 5:1-Führung brachte.

    Dann unterliefen ihm ein paar Fehler zu viel, der Gegner wurde präziser, setzte seine Schläge immer wieder auch mit viel Glück auf die Linien und entschied diesen Durchgang noch mit 7:5 für sich. Im zweiten Satz das gleiche Bild: Bayerl drückte, Fernandez versuchte, mit extremen Topspinschlägen dagegenzuhalten. Diesmal machte Bayerl den Satz mit 6:3 zu. Auch im Match-Tiebreak spielte Bayerl weiter mutiger und gewann diesen verdient mit 10:8.

    Die Begegnung war entschieden, in den Doppeln wollten die Krumbacher das 1:5-Zwischenergebnis aber noch ausbessern. Das gelang den Paarungen Mikula/Liebl, Kristen/Frick und Bayerl/Garbatscheck nicht. Bei den Ergebnissen 1:6/6:3/8:10 gegen Herda/Guggenmos, 3:6/0:6 gegen Weiglhofer/Ziegler und 4:6/3:6 gegen Fernandez/Prechtel hatten zwei Doppel durchaus ihre Chancen, aber am Ende mussten die Gäste aus Krumbach doch die bittere 1:8-Niederlage verkraften.

    Die Niederlage muss nun schnell verarbeitet werden. Die nächsten Spiele stehen schon am Donnerstag in Landshut und am Sonntag in Krumbach gegen Iphitos München II an. (zg)

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